contact me
 
     
     
 
  steckbrief   tagebuch   resultate   teamsponsoren   spezial   photos   lukas   links
 
     
  home tagebuch '08    
   
     
 

tagebuch '03 >>>

tagebuch '04 >>>

tagebuch '05 >>>

tagebuch '06 >>>

tagebuch '07 >>>

 

27.12.tägliche news und photos aus tucson...
 ...sind ab nun hier zu sehen: >>>
26.12.gut angekommen
 die reise verlief problemlos, einfach lange, aber wir hatten keine verspätungen und haben am schluss auch den schlüssel unter der fussmatte vor der apartementtüre vorgefunden wie per mail abgemacht. ziemlich müde gings dann ins bett. heute regnete es noch, es sollte aber der letzte 'schlechte' wettertag werden in den nächsten zeit. es hat weit hinunter geschneit, man konnte trotz tief hangenden wolken die schneefallgrenze an den bergen erkennen. na gut, heute habe ich nur gerade ein halbstündiges läufchen gemacht und konnte mich so noch etwas erholen vom reisetag, mit den anderen den grosseinkauf erledigen und die wichtigsten parks für die lauftraining ausfindig machen. morgen gehts richtig los mit dem trainingslager und auch das wetter sollte wieder dem sonnenstaat arizona so richtig gerecht werden!
24.12.24h von tür zu tür
 morgen donnerstag gehts also ins erste trainingslager, und gleich ein gutes stück richtung westen. wir fliegen von zürich über washington nach phoenix, von wo es dann noch ca. 180km mit dem mietwagen in richtung süden, respektive tucson zu unserem apartement geht. dort sollte es auch internet geben und sofern alles sonstige auch noch klappt, kann ich jeden tag news und photos auf meine website stellen. somit möchte ich hier gar noch nicht allzu sehr vorgreifen, sollte ich euch ja die allerfrischesten news mit bebilderung up to date liefern können;-) na dann hoffe ich fürs erste, dass es mit den geplanten 24h von tür zu tür auch hinhaut, dann bin ich schon mal zufrieden;-)
22.12.bald gehts los..
 ..in die usa! bisher harzte mein training, so trainierte ich seit anfang november nur zwischen 5-10h. über das letzte wochenende habe ich aber schon einwenig den umfang erhöht und war am sonntag zb knappe 4h im tenue sport unterwegs. schliesslich möchte ich in tucson anständige trainingsstunden zusammenbringen, werde es aber vorerst locker angehen. mit meiner ganzen vorbereitungszeit werde ich etwas nach 'hinten' rücken, nicht dass ich schon wieder zu früh in form komme und mir gegen ende der saison die puste ausgeht. so werde ich in tucson vorallem grundlagen und kraftausdauer trainieren und sehr sehr selten intensiv unterwegs sein.
19.12.powerman zofingen 2009
 bis zum 31.12.08 gibts zb für die anmeldung am powerman zofingen longdistance satte 100CHF preisreduktion! meldet euch jetzt schon an! für infos siehe powerman flyer und melde dich auf powerman.ch an!
06.12.2ter am chlauslauf härkingen
 am dienstag beim intervalltraining gings zum ersten mal auch über 800m auf der bahn. mit luki absolvierte ich 2x 400/800/800/400 (200m trabpause, 400m serienpause), zeitlich lagen alle runden zwischen 1'14''-1'16''. die 800m waren aber schon etwas 'härter' und die beine wurden gegen ende schon etwas schwerer... . am mittwoch stand dann das einzige radtraining in dieser woche bisher auf dem programm, auch das war wattmässig das "härteste" seit trainingsbeginn. in den letzten drei tagen hatte ich etwas probleme mit bestimmten wadenmuskis an beiden beinen und lies es daher locker angehen.

heute startete ich dann am chlauslauf in härkingen über die 10.3km. ich wollte ein gutes rennen laufen, ohne ganz ans limit zu gehen und es vorallem am anfang 'locker' angehen lassen. die erste runde (zwei unterschiedliche runden, die erste flach, die zweite coupiert) über 5km lief ich stets an dritter position und folgte einfach raphael wyss. dahinter kamen fast im sekundentakt weitere athleten, das tempo war nicht sonderlich schnell, aber genau so wollte ich es ja;-) schon nicht mehr in sichtweite war der spätere überlegene sieger kellerhans. bei km6 bei der steigung forcierte ich kurz und konnte mich gleich absetzen und behielt das tempo gleichmässig hoch und lag bis zum schluss ungefährdet an zweiter stelle. im ziel hatte ich dann ca. 35'30'' auf der uhr, ohne ans limit gegangen zu sein. ich bin sehr zufrieden, dass mir mein vorhaben im rennen auch gelang und auch ein zweiter platz kann sich sehen lassen. bis zu weihnachten werde ich vorraussichtlich noch ein laufrennen bestreiten, welches es sein wird, steht aber noch nicht fest.
01.12.tucson: kakteen und mt.lemmon
 ich habe gleich drei wochen betriebsferien verschrieben bekommen im geschäft über weihnachten/neujahr, auch in unserer maschinenindustrie gibts momentan eine krise zu überwinden. kurzerhand hab ich mir überlegt, was ich denn aus diesen 21 tagen so machen könnte. es sollte mal was anderes sein, was neues, was spannendes. schon vor vier jahren bin ich mal über den ort tucson in arizona (usa) gestolpert respektive gegooglet. so hab ich mich mal etwas schlauer gemacht. mmhh, liegt also in der wüste, viele ausdauerathleten trainieren dort im winter und die gegend ist ziemlich vielseitig! da will ich hin, das klingt spannend! schnell noch die freundin davon überzeugen und je ein kollege/kollegin in kürzester zeit begeistern und schon sind all die wichtigsten dinge im kasten respektive gebucht! am 25.12. gehts los nach tucson. das heisst radfahren auf endlosen geraden in der wüste, lauftrainings in kakteen-parks und man wird vielleicht staunen, pässe fahren auf den 2800müm hohen mt.lemmon ins südlichste skigebiet (summerhaven) nordamerikas. ich bin von den bildern im internet jetzt schon fasziniert und kann es kaum erwarten, dort meine (rad- und fuss)spuren zu hinterlassen.
30.11.minus dann plus
 beim intervalltraining am dienstag gabs 10x400m mit durchschittlichen 1'15'' und 200m trabpause. musste wie erhofft nicht kämpfen, aber war gerade genug müde, dass ich zufrieden war mit dem umfang. am mittwoch und freitag gabs dann ein paar km bei minusgraden. 2h auf dem velo bei knapp 0°C sind gerade so ok, am freitag gabs dann nur noch 1.5h, bei -2°C war das nicht "ohne". heute hingegen war ja bestes (lauf- und rad-) winterwetter: sonne und plusgrade. da blieb ich doch glatt etwas länger draussen und nach 1h laufen wechselte ich noch für 3°15' aufs rad. so langsam aber sicher muss ich auch wieder etwas mehr sattelzeit haben, denn in vier wochen bin ich bereits im ersten trainingslager. so möchte ich in den nächsten wochen etwas mehr stunden sport machen als noch in dieser (10h total), wahrscheinlich muss ich somit halt doch ein zwei mal auf die rolle:-(
25.11.schnauze voll vom tretlager
 die weisse pracht übers weekend hat meine sportlichen taten beeinflusst. positiv zu bewerten war, dass ich am sonntag einen tollen 1.5h-longjog (längster lauf des jahres, olé!) durch den schnee gemacht habe, es hat ordentlich spass gemacht. negativ war hingegen meine velo-km: mein tretlager hat seine beste zeit wohl schon lange hinter sich, es knarzt und knackt bei jedem tritt (= lager defekt). wenn man draussen auf der strasse fährt und das tretlager krach macht, dann ist das nicht sooo schlimm, trotz fahrgeschwindigkeit < schallgeschwindigkeit;-) will man aber 1h in der wohnung drinnen auf der rolle strampeln wegen den verschneiten strassen und dies eh schon wenig gern tut, dann nervt dies ungemein! nach 32min hatte ich die schnauze voll am samstag und gestern brachte ich nur die 55min über die bühne, weil meine freundin im akkord mitkurbelte. letzte woche bin ich praktisch nur gelaufen, macht grundsätzlich nichts, schliesslich fühle ich mich nun in den laufschuhen von training zu training besser. heute abend steht ein intervalltraining auf der bahn an, diesmal wird die anzahl der intervalle leicht erhöht. vielleicht kommen die ersten 800er an die reihe...
18.11.back on track
 gestern ging nun gleichzeitig mit der rückkehr vom verlängerten weekend in england meine trainingspause zu ende. der besuch bei geoff war toll, leider das wetter nicht wirklich, dafür erlebten wir das echt typische britische wetter. vorallem am montag gabs nebel, nieselregen und einen frischen wind. so fielen unsere tätigkeiten ausser haus eher kürzer aus als geplant, hingegen gabs "tea time" von morgens bis abends;-) heute gabs dann mit luki das zweite intervalltraining auf der bahn mit 8x400m zwischen 1'15''-1'18'' und 200m trabpause. es lief ganz gut, aber es war ja eher als 'lockeres' bahntraining zum anfangen gedacht. wir wollen nun dies aber von woche zu woche etwas steigern und das intervalltraining auf der bahn wird jede woche seinen festen platz im trainingsplan haben. mit laufwettkämpfen halte ich mich vorerst zurück, erst im dezember werde ich vielleicht einen dieser chlaufläufe in der region machen. mal sehen, bis dahin habe ich wohl auch meine ersten 800er auf der bahn in den beinen!
12.11.schritt für schritt, dann malvern
 mit dem laufen habe ich nun mit einem soliden aufbau begonnen. letzte woche war ich 4x unterwegs, alles im grundlagenbereich, trotzdem hatte ich am sonntag nach hügeligen 50min muskelkater. na gut, trotzdem konnte ich gestern dienstag mit luki ein leichtes einstiegsintervalltraining auf der bahn machen. wir liefen 6x400m in knapp unter 80sec, genug schnell zum anfangen und das vertrauen zu gewinnen zur bahn;-) mit 'organisiertem' velotraining gehts erst in einer woche los, da ich bis zum ersten trainingslager über weihnachten/neujahr eher kompakt dafür gut trainieren möchte. meine erste investition für die neue saison sind nun meine neuen trainingslaufräder: dtswiss 240er naben, dtswiss felgen und dtswiss revolution speichen (32 vorne und hinten, jeweils 3-fach gekreuzt). stabil, leicht und hoffentlich zu tausenden von km meine neuen ständigen begleiter! übers wochenende werde ich dann ein zwei lauftrainings auf königlichem boden machen können. ich werde am samstag für drei tage zusammen mit meiner freundin unseren bekannten geoff besuchen gehen in england und hoffentlich nicht nur das britische wetter erleben, sondern auch ein paar eindrücke vom britischen landleben mit nach hause nehmen können. ja genau, wir gehen nicht nach london (da war ja schon fast jeder..), nein, wir gehen nach malvern! da hausen wahrscheinlich 50 kühe, 30 schafe, ein paar briten und eben geoff;-)
02.11.1190 watt zum anfang
 so langsam aber sicher bin ich wieder genug motiviert, ums zurück ins training einzusteigen. bisher war ich ein paar mal auf dem rad, plus einmal für 32' in den laufschuhen. auf dem rad fühlt es sich gar nicht so schlecht an, beim einzigen lauf halt einwenig wie eingerostet. aber das soll sich nun ändern. im laufen und im radfahren habe ich bereits im winter gute qualitative einheiten eingeplant, die bringen abwechslung und sollen mich vorwärts bringen. heute auf dem rad gabs gleich die ersten, aber ungeplanten, qualitativen trainingsphasen. mit eli und luki gings auf dem menzberg, raus aus der nebelsuppe. zeitweise fuhren wir gemütlich, dann mal zügig. doch ab und zu auch schon mal mehr als zügig. ich fahre ab jetzt wieder mit srm, daher konnte ich nicht allzu selten ziemlich flotte 'wattzahlen' ablesen... . fast zurück zuhause, probierten wir aus mit sprintübungen, wie hoch unsere maximale wattleistung ist. ich brachte jedesmal etwas über 1000 watt raus, mein maximum war schlussendlich 1190 watt bei einer trittfrequenz von 153. das hatte ich bisher noch nie geschafft, anscheinend half mir heute auch das eint oder andere kilo auf der waage für den für mich grossen antritt. na gut, in ein paar monate sind dann andere wattleistungen gefragt, vorallem über eine längere zeit als nur gerade ein paar sekunden;-) wie genau mein winterprogramm aussehen wird ist noch unklar, aber in kürze werde ich mehr ausgesucht und fixiert haben.
21.10.bericht/photos american zofingen
 achtung, nicht erschrecken, es erwartet euch viel text und ein paar photos dazu;-) mehr gibt es hier nicht zu schreiben, denn nur ein klick weiter und hier seit bei meinem amzof-erlebnisbericht:

bericht/photos amzof: >>>
15.10.hart, härter, american zofingen
 heute bin ich nach einer woche im amiland zurückgekehrt. es waren sieben tolle tage. die ganze zeit waren alex und ich zu gast im riesigen "ferienhaus" von john mcgovern, dem rennorganisator. in den ersten tagen haben wir die strecke besichtigt und mussten gleich mal feststellen, dass dies wohl ein ziemlich harter wettkampf werden würde. auf dem velo keinen meter flach, beim laufen gings praktisch nur über trails, bei denen man (frau übrigens auch..) oft ins bergwandern übergehen sollte;-) das wetter war perfekt die ganze zeit, sonnig und warm. so auch am renntag. ich führte im 1. lauf das feld an, nur ein junger bergläufer konnte dranbleiben. ich lief nicht anschlag und schwang mich so locker aufs rad. da alex nicht weit hinter mir lag und ich ihn beim zweiten längeren anstieg hinter mir erblicken konnte, wartete ich kurz auf ihn (war sogar unsere renntaktik..) und so lagen wir alleine an der spitze. es fühlte sich gut an, wir waren flott unterwegs. doch gleich zu beginn der 3ten radrunde beim harten anstieg fuhr ich in ein energieloch. ich hatte absolut keine kraft mehr, alex zog vorne alleine weiter seine gute pace weiter. ich hoffte auf den "zweiten schnauff" beim 2. lauf, und nahm etwas tempo raus, um den löffel nicht gleich ganz abzugeben. der schlusslauf mit drei runden war allerdings gnadenlos, vorallem wenn dir die kraft/energie fehlt. es war brutal, einmal setzte ich mich auf eine treppe von einem singletrail und dachte kurz darüber nach, was ich hier eigentlich mache und warum ich mir das antue... . ein paar sekunden später gings dann doch irgendwie weiter, die anderen (aussert vielleicht der topförmige alex!) mussten schliesslich auch leiden. in der dritten runde konnte ich dann wieder etwas zusetzen und ergatterte mir mit dem 3. platz das angestrebte podium. während ich mich ins ziel "rettete" war alex allerdings bereits beim champagner schlürfen. er hat nicht nur gewonnen, nein, er hat auch gleich den streckenrekord geknackt. ob das nun die walliser bergluft bei seinen trainings war oder doch nur das neue weiblein für seine super leistung verantwortlich war? mmhh, wohl eher letzteres... . wer schon den pm zofingen gemacht hat oder zb den duathlon val d'aran in den pyrenäen, der kann mit dem american zofingen nochmals eine härtestufe der duathlon-messskala höher klettern. das rennen ist brutal, aber natürlich auch super schön gelegen in einem naturreservat. den montag und dienstag nach dem rennen waren wir dann noch in new york unterwegs mit dem besuch von ein paar klassikern wie times square und empire state building. mit etwas glück konnten wir uns sogar kurzfristig zwei tickets für das eishockey derby im madison square garden zwischen den new york rangers und den new jersey red devils ergattern. ja und nun bin ich wieder zurück in der schweiz, mit etwas muskelkater und vielen phantastischen erlebnissen mit und um den american zofingen event! mein coolster duathlon-trip bisher! bericht und viele photos folgen.
07.10.on the way to amzof
 morgen gehts nun also los in richtung amerika. zusammen mit alex lamberix fliegen ich nach newark (einer der flughafen von new york), dort gehts dann ca. 150km in nördlicher richtung weiter mit einem mietauto nach kingston. dort wohnt john mcgovern, der organisator vom anlass. wir beide dürfen gleich bei ihm eine woche bleiben und haben so besten 'anschluss' für eine streckenbesichtigung, renninfos, insider-tipps in sachen shopping, gute restaurants (=nicht fast food..), eine auffrischung meiner mageren englischen ausdrucksweise und wahrscheinlich vieles mehr. ich fühle mich gut und freue mich auf das rennen, welches übrigens mit rund 100 teilnehmern über 100% zuwachs hat gegenüber dem letzten jahr. da soll mal einer sagen duathlon sei am sterben! eine eher negative nachricht ist allerdings, dass die beiden besten amis mit josh beck und john phillips nun doch nicht am start sein werden. mal schauen, ich bin gespannt. ich werde mich sicher noch vor dem rennen mit ersten eindrücken aus big america melden!
06.10.halbmarathon-pacemaker
 es geht auf die letzten duathlon-trainingstage hin. letzte woche war ich 4x auf dem velo und 3x zu fuss unterwegs, im sattel gabs mal sogar einen 4-stünder und im laufen habe ich gestern gleich mein jahres-umfangreichstes läufchen eine woche zuvor wieder getoppt. meine freundin wollte beim halbmarathon in bregenz eine schnelle zeit laufen und hat mich deshalb gleich vor ihr als pacemaker eingespannt. gefordert war von ihr eine 1:21er zeit (also ca. 3'55''er schnitt..). wir liefen konstant durch, praktisch von km0 bis ins ziel immer gleich schnell. leider gings nicht wirklich auf mit unserem plan, auf der zweiten hälfte etwas zuzulegen und so gabs aber immer noch eine tolle 1:23h und einen 3ten rang für sie bei den damen. für mich was das aber ein ziemlich flotter dauerlauf, welcher mir das eint oder andere müskelchen wieder geweckt hatte;-) nun gehts ans vorbereiten und packen für american zofingen...
28.09.noch 2 wochen bis amzof!
 so langsam aber sicher komme ich wieder einigermassen in schwung. ich war nun doch noch fast die ganze woche nicht ganz 100% fit und spürte noch die auswirkungen der erklältung. ich habe nun wieder 12h in dieser woche trainiert, in der kommenden werden es wohl ca. 16h werden, ehe ich dann schon wieder die beine etwas hochlagern werde vor der abreise in die usa. wirklich viel umfang (also zb >15h)habe ich ja schon seit ende juli nicht mehr trainiert, hoffe aber, dass ich trotzdem irgendwie dieses lange und harte rennen überstehen kann. heute gabs immerhin meine längste laufeinheit des jahres: 1°12'. beim american zofingen werde ich aber vorraussichtlich total fast 3h zu fuss unterwegs sein. puh, wenn das mal gut kommt;-)
20.09.zurück vom militärdienst
 der zweiwöchige wk in walenstadt konnte ich gleich durchgehend absolvieren, da ich noch zur samstags- und sonntagswache eingeteilt wurde aufgrund (nur) meines teildienstes. ich habe damit gerechnet schon vor dienstantritt und war deshalb nicht allzufest betrübt darüber. dafür habe ich noch meine laufklamotten und das ganze velozeugs mitgenommen mit der hoffnung, ein paar male noch sportlichen ausgang zu erhalten. leider war dem nicht so, in beiden wochen gab es 72h-übungen und als panzer- und puchfahrer musste ich auch an den anderen tagen fast 24h präsent sein, obwohl ich an manchen tagen locker einen 8-stünder auf dem rad hätte machen können und niemand hätte dies gemerkt! aber eben, so ist es halt, das scheiss militär! wäre das militär ein privater industriebetrieb, ich glaube es müsste schon nach dem ersten tag wieder schliessen, so ineffizient ist es. nichts als rumliegen, warten und schlussendlich doch nichts machen, so habe ich praktisch die ganzen zwei wochen verbracht. mein einziges lauf- respektive velotraining letztes weekend habe ich dann auch ohne offizielle genehmigung gemacht... . nach dem pm zofingen spürte ich nur gerade bis zum dienstag noch die mukis (dank fehlendem 2. lauf...), danach hätte ich gerne wieder gut und viel trainiert. am schluss des wk's kam es dann wie schon letztes jahr. schon bei meinem dienstantritt kränkelten fast alle in meinem zimmer, mich hatte es dann fast als logische folge mitte dieser woche auch erwischt. meine erkältung ist zwar schon wieder am abklingen, aber ich bin noch nicht fit genug, um dieses wochenende mit dem trainieren anzufangen. dies ist natürlich gar nicht erfreulich, schliesslich habe ich morgen in drei wochen wieder ein langdistanzrennen auf dem programm mit dem "american zofingen". nun gut, ich werde mein bestes daraus machen, aus der verbleibenden zeit bis dahin. jedenfalls freue ich mich, dass ich wieder eine trainingsmotivation habe und in kürze loslegen kann mit ein paar lauf- und radkilometern.
08.09.powerman zofingen
 mit viel zuversicht bin ich ins rennen gegangen, am schluss sah ich nicht mal das ziel. im 1. lauf war ich gut dabei, auf dem rad bis zur 3. runde stets aktiv gefahren, auf dem 2. lauf mit kreislaufproblemen nach 9km ausgestiegen.

kurzer rennbericht: der 1. lauf begann recht locker, niemand forcierte und es bildete sich eine grössere gruppe und wahrscheinlich alle waren ganz zufrieden damit, um auch so aufs rad zu steigen. an 3ter position gings also aufs velo. noch in der ersten runde hab ich an der steigung in st.urban aufs tempo gedrückt und hoffte, dass sich die gruppe vielleicht schon einwenig verkleinern lässt. die gruppe blieb zusammen. auf der 2ten radrunde im richenthal gab ich nochmals gas und fuhr mal alleine weg mit der hoffnung, dass sich vielleicht jetzt ein paar 'ausreisser' finden lassen würden. ich hatte schnell mal auf der richenthaler höhe 30sec vorsprung und bin dann nicht am anschlag in den bodenberg gefahren und wartete somit eben hoffnungsvoll auf zwei drei starke radfahrer. in der abfahrt vom bodenberg kam dann leider wieder die ganze horde zurück, wenigstens führte ich mal das powerman rennen ganz alleine an;-) na gut, ich habs da 2x versucht was zu machen, ist leider nicht aufgegangen. so gings dann schon etwas müder auf die 3te radrunde. vorne hat andy sutz mit schuler das tempo angezogen und es gab schnell mal eine selektion. die beiden fuhren weg, ich konnte gerade so knapp an duchène dranbleiben, hinter uns waren nielsen, widmer und lüscher aber nicht weit weg. im bodenberg musste ich dann duchène ziehen lassen und ganz oben musste ich mich einholen lassen von den hinteren dreien. ich war schon ziemlich müde, aber wer war das schon nicht auf der dritten runde. ab vordemwald gings dann aber immer schlechter bei mir, ich musste mich extrem anstrengen, um überhaupt geradeaus fahren zu können, verlor die gruppe, kam aber immer noch als 7er in die wechselzone. doch schon nur der wechsel verlief nicht sehr gut, mir war übel, schwindlig:-( anfangs konnte ich keinen meter laufen, bin also einfach mal spaziert. doch ich hatte mühe, überhaupt gerade spazieren zu können. ich legte mich auch kurz hin, doch insgesamt brachte auch dies keine grosse besserung. schlussendlich bin ich bis zum wendepunkt mehr oder weniger spaziert, nur zwischenzeitlich mal gelaufen. doch als es auch nach dem wendepunkt nicht gross besserte, stieg ich aus dem rennen aus. solche (anhaltenden) kreislaufprobleme hatte ich noch nie und muss mir sicher mal gedanken machen, voran es nun gelegen hat. natürlich bin ich enttäuscht, aber in fünf wochen habe ich noch ein langes rennen und kann dort vielleicht einen würdigen saisonabschluss erreichen. vielen lieben dank an all die anfeuerung und unterstützung an der strecke und am schluss für die aufmunternden worten! jetzt gehts für zwei wochen ins militär...
05.09.vorschau pm zofingen
 in den letzten jahren gabs deutliche favoriten fürs podest oder gar den sieg, in diesem jahr ist das rennen allerdings offener als die jahre zuvor. es wird bestimmt einen neuen powerman-sieger geben, das ist schon mal klar. nielsen, duchène oder gar sutz? es wird spannend und interessant, auch für uns athleten selbst. in diesem jahr werden neue leute die gejagten werden, eine neue situation für sie. der kampf um einen top10-platz wird wohl eng und hart werden, es gibt viele die möglichst weit 'nach vorne' kommen möchten. wir sind schon nur fünf schweizer, welche sicher alle das potential für die top10 haben. nebst sutz, widmer, luki und mir ist nun auch stefan lüscher gemeldet, welcher mit sicherheit die topathleten aufmischen möchte und dem dies absolut auch zuzutrauen ist. ansonsten sind wieder die üblich verdächtigen am start, mit huybrechts, retzlaff, huber, beck etc wird es uns allen auf der rennstrecke sicher nicht langweilig werden;-) mit pascal schuler ist ein zofingen-frischling am start und ist/war zumindest auf der mitteldistanz ganz schnell unterwegs bisher, auf ihn kann man auch gespannt sein. ich fühle mich gut und möchte nach meinem letztjährigen 2.lauf-einbruch wieder mit 2006er-jubelpose ins ziel kommen (hierfür brauchts aber mindestens einen top10-platz;-)), dafür werde ich am sonntag alles geben und kämpfen bis zum letzten meter! denn wie schon mal erwähnt, zwischen widmer, luki und mir gehts noch um den 3. gesamtrang im swiss duathlon cup, welcher der schnellste von uns in zofingen ergattern wird.
02.09.militär und "american zofingen"
 ein kleiner ausblick über den powerman zofingen hinaus: am montag, also genau einen tag nach dem powerman, darf ich mich wieder mal im "tenue grün" blicken lassen. dank meinem grosszügigen kp-kommandanten kann ich einen 2-wöchigen teildienst leisten und kann mich somit nun optimal für den sonntag vorbereiten. mein wk trifft es somit genau in eine sportzwangsfreie phase, eigentlich optimal. zwei wochen sind kurzweilig und dadurch schnell vorüber, zum glück, denn gleich danach muss ich wieder anfangen mit trainieren! genau, für mich wird die hauptsaison nicht gleich mit dem powerman zofingen beendet sein. vom 8. - 14. oktober gehts zusammen mit alex lamberix in die nähe von new york, wo wir beide den "american zofingen" machen werden. dies ist sozusagen der zwillingsbruder vom original in zofingen. die distanzen mit 5-85-15miles ganz schön lang, zusätzlich mit ordentlich höhenmetern (mehr als das original in zofingen) und vorallem im laufen solls trailmässig zu laufen sein. organisator john mcgovern ist bereits mehrmaliger pm-zofingen-teilnehmer und hat vor vier jahren diesen anlass in seiner heimat auf die beine gestellt, welcher gleich schwierig zu finishen sein soll wie das original. das heisst nun, optimal im militär erholen und nachher gleich wieder etwas schwung holen mit ein paar guten trainings und ab nach america!
31.08.gontenschwiler power duathlon
 anfangs der woche fühlte ich mich schnell erholt von österreich, doch mit dem wärmeren wetter gegen ende der woche wurde fühlte es sich dann doch wieder etwas müde und träge an. ich trainierte nicht sonderlich viel, alles im grundlagentempo. gestern hingegen machte ich anstelle eines schnellen trainings am gontenschwiler duathlon mit, wo es auf dem rad zu je 50% über asphalt respektive feldwege ging. so konnte ich für einmal nicht mein wettkampfrad satteln, sondern konnte mein crossrad (mtb war nicht obligatorisch!) wieder fahrbereit machen. ich rechnete mir mit meinem crossrad sogar vorteile aus, da es anscheinend kein technisch schwieriger kurs sein sollte. nachdem in den letzten jahren immer 2-3 gute athleten den weg nach gontenschwil gefunden hatten, waren diesmal keine bekannten duathlongesichter am start, nur gerade welche aus der region. den 1. lauf (3km) begann ich zügig und konnte so gleich mal einen guten vorsprung herauslaufen. danach gings aufs crossrad und probierte auf dem asphalt noch mehr zeit heraus zu fahren, bevor es auf das für mich ungewöhnte offroad-terrain ging. doch die technischen schwierigkeiten hielten sich wirklich in grenzen, in den kurven und dem kurzen singletrail-abschnitt ging ich vorsichtig ans werk. trotzdem nahm ich einen grossen vorsprung auf den 2. lauf, wo ich dann nicht mehr voll durchzog und als sieger mit ca. 3'30'' vor dem 2ten ins ziel einlaufen konnte. der anlass war sehr familiär, die strecke schön angelegt und absolut einen start wert. im nächsten jahr vielleicht wieder, doch dann werde ich dem crossrad noch etwas schneller pneus montieren, etwas mehr luft reinpumpen und mit dem eint oder anderen guten konkurrenten noch eine etwas schnellere zeit laufen...
27.08.powerman austria
 nach zwei kompletten ruhetagen war ich heute wieder locker trainingsmäsig in beiden disziplin unterwegs. ich hab mich schon ziemlich gut erholt, muskuläre probleme wie zb muskelkater hatte ich eigentlich kaum. das ist natürlich super, so kann ich nun bis zum wochenende nochmals gut trainieren und weiter in schwung bleiben. am samstag werde ich einen kurzen offroad-abstecher machen am gontenschwiler power duathlon. da werde ich den letzten harten reiz setzen, ehe am sonntag die letzte längere radeinheit auf dem programm steht.

der powerman austria rennbericht mit ein paar photos ist nun online: >>>
25.08.10. platz, damit lässt sich's schlafen...
 der powerman austria war für mich nicht nur ein trainingsrennen für zofingen, da wären mir die 1648km im auto einfach zu schade gewesen... . nein, ich wollte gas geben und die top10 war das ziel. im ersten lauf liefs nicht super, aber eigentlich ganz anständig. eine 'gute' radgruppe verpasste ich um 1.5min, also nicht wirklich knapp.... . auf dem rad konnte ich zwar schnell ein paar athleten überholen, in der ersten runde kam ich aber nicht ganz wie gewünscht auf touren. nach 1h fahrzeit respektiver einer radrunde fühlte ich mich dann zunehmend besser (zweite radrunde war zeitlich schneller als die erste!) und konnte in die top10 vorfahren. auf dem zweiten lauf gab ich auf der ersten ansteigenden hälfte gas und probierte den 45sec. vor mir laufenden italiener einzuholen. als der abstand sind aber nicht verkleinerte, nahm ich an tempo raus bei den letzten drei abwärtsführenden kilometer, schonte mich doch noch einwenig für zofingen und verwaltete meinen 10ten platz bis ins ziel ohne mühe. ich bin im grossen und ganzen zufrieden, meine persönliche leistung war ansprechend und lässt hoffen auf zofingen. der powerman austria war in diesem jahr viel besser besetzt als die jahre zuvor. mit meiner endzeit hätte ich in den vergangenen drei jahren zweimal den dritten und einmal den vierten rang erreicht, das zeigt, dass in diesem jahr das top10-level einfach viel besser war als sonst. ausführlicher rennbericht und photos folgen...
21.08.vorschau pm austria
 morgen in der früh gehts zusammen mit luki los richtung österreich. wir haben einen homestay und werden bis montag dort vor ort bleiben. der powerman austria ist in diesem jahr wohl so stark besetzt wie schon seit der itu wm 2002 nicht mehr. mit vansteelant, aernouts, nielsen, bystrup, maetens, sutz, mott etc. sind zahlreiche europäische topathleten am start. ich werde mein bestes geben, fühle mich grundsätzlich in einer guten verfassung und möchte eine solide leistung abliefern. ich freue mich jetzt schon auf die tolle ambience und zuschauerkulisse, eine anspruchsvolle strecke und hoffentlich über einen guten rennausgang;-)
18.08.trainingssieg am baldeggduathlon
 am samstag stand nochmals eine längere einheit auf der pm-zofingen-strecke auf dem programm. zur noch exakteren besichtigung wegen schlaglöcher, gullideckel, ideallinie etc. gabs erneut zwei velorunden;-) zu viert fuhren wir mehrheitlich normal die strecke ab, erst am schluss wurden die beine die "schleipfe" hoch bei strengelbach getestet bis zum glühen. nach dem 4h radtraining koppelte ich mit sebastian noch ein läufchen über den heiteren.

baldegg duathlon: gestern sonntag morgen musste ich mich schon vor dem rennen etwas gas geben, war dann aber schlussendlich pünktlich startbereit. da auch sebastian und luki den weg nach baldegg gefunden hatten, war ich mir sicher, dass es wohl einen engeren rennausgang geben würde. gleich nach dem startschuss sprintete ich nach vorne und legte gleich mal ein forsches tempo vor, eine für mich ungewohnte taktik. nach 1km drückten luki und ich gemeinsam noch etwas mehr aufs gas und konnten uns absetzen. bis zum 1. wechsel war sebastian ca. 30sec zurück. auf dem rad liefs schon viel besser als noch am oberaargauer. ich konnte luki schon zu beginn distanzieren. kurz vor dem 2. wechsel konnte mich dann sebastian einholen, doch mit einem schnellen wechsel hatte ich gleich ein paar meter vorsprung für den 2. lauf. anfangs krampften meine füsse leicht und ging den lauf etwas dosiert an, sebastian war noch relativ nahe dran. doch zwischen km1 und km3 kam ich immer mehr "ins laufen" hinein, konnte ihn distanzieren und kam schlussendlich unbedrängt richtung ziel. ich gewann das rennen mit 40'' vor retzlaff und 1'08'' vor luki. wie erwartet konnte ich somit eine konstant gute gesamtleistung abrufen, da ich mich schon unter der woche ziemlich gut und motiviert fühlte. nun gehts in richtung powerman österreich...
rennphotos hier: >>>
14.08.müde? mit 1°19' wohl nicht...
 der heutige morgen fing nicht vielversprechend an. ich hatte starke schmerzen im linken knie, sobald ich das knie beugte. aus heiterem himmel hat mich dieses problem getroffen beim aufstehen, ich sah mich schon als zuschauer beim pm zofingen... . doch so schnell wie es kam, so schnell ist es bis zum mittag wieder verschwunden. scheint irgendwas eingeklemmt gewesen zu sein im knie, nun gut, jetzt ist ja alles wieder ok. so gings gleich mal für 4h aufs velo mit luki. die erste stunde sind wir locker gefahren (hält das knie?...), dann eine halbe stunde zügig, bis wir dann in zofingen zu einer schnellen powerman-runde gestartet sind. anfangs durch die stadt zofingen hartze es wegen dem starken verkehr: ampel, fussgänger und lastwagen standen im weg:-( anschliessend gings dann mit flottem tempo übers richenthal, den bodenberg bin ich ziemlich hart (15-16km/h) hochgefahren. fühlte mich gut, kein vergleich mit der letzten woche. wenn ich gas gab, dann kam auch was raus. am schluss brauchten wir 1°19' für die 50km, ohne verkehr wäre es sicher ohne zusatzkraft eine bis fast zwei minuten schneller gegangen. also ganz ordentlich, ich bin happy, dass ich wieder aus dem loch herausgefunden habe!
12.08.oberaargauer duathlon, sdc
 es gibt den bekannten "jour sans", ein tag an dem nichts geht. ich glaube, dass ich mir eher gleich eine "semaine sans" eingefangen hatte. die ganze woche liefs mir nicht gut, am renntag wars nicht anders. natürlich gab ich mein bestes an diesem tag, nur war das insgesamt mehr als eine durchschnittliche leistung. der 1. lauf war zwar noch ok, auf dem rad kam ich überhaupt nicht auf touren, der 2. lauf war übel. so lag nicht mehr als der 6. rang drin. die bisher schlechteste swiss cup punktzahl (924 pkt.) wird wohl eines meiner streichresultate werden...

bericht/photos hier: >>>
03.08.epic-ride
 muhen-luzern-brünig-interlaken-thun-rubigen-burgdorf-langenthal-muhen, so sah meine heutige radstrecke aus. dies waren 7°17', 242km, 33.3km/h plus tausende von kurbelumdrehungen (irgendwie ja abartig, wie man das den beinen überhaupt antun kann?!). ich war etwas überrascht, wie 'zwäg' ich noch nach hause kam, schliesslich brauste ich die strecke alleine ab, hatte nur vor langenthal mal 5min ein kleines energiedefizit... . aber das zeigt, das meine ausdauer stimmt und nun die etwas schnellere und intensivere 'phase' kommen kann. am mittwoch war ich bereits etwas länger unterwegs. zusammen mit eli gings auf eine pässefahrt. anfangs wollten wir von andermatt aus die pässe oberalp, lukmanier, nufenen und furka fahren. leider kamen wir dann vor airolo in gewitter/regen und entschlossen uns, die tour über die tremola abzukürzen, es gab aber immer noch fast 6h im sattel, auch nicht schlecht... . im laufen hab ich mit insgesamt 4h in dieser woche gleich den grössten wochenumfang des jahres gemacht, olé! eigentlich wollte ich anfangs entweder am freitag oder samstag einen laufwettkampf einbauen, aber irgendwie klappte es dann doch nicht. mit den 23h wochentotal (auch dies ist ein wochenrekord des jahres, von den tl mal abgesehen, nochmals ein olé!) gehts nun in den rennintensiven august. in knapp einer woche kommt nun wiedermal ein swiss cup rennen am oberaargauer. ich hoffe, dass ich noch mit ein paar schnellen einheiten etwas an spritzigkeit gewinnen kann und dann eine gute falle mache an diesem sprintrennen.
27.07.ungeplant schnell unterwegs
 nachdem ich am donnerstag und freitag meine ersten kilometer auf dem zeitfahrrad absolvierte, gönnte ich mir gestern einen velo-ruhetag wegen der positionsumstellung vom velo. im laufen waren am freitag abend meine ersten 32min möglich, an ein paar stellen zwickte es zwar noch, doch es lief schon recht anständig. gestern samstag konnte ich dann schon eine knappe und problemlose stunde laufen. heute sonntag wollte ich dann einfach gute 5.5h um den zugersee fahren und mich weiter an die aeroposition zu gewöhnen. mit eli gings morgens los, zuerst die erste halbe stunde gemütlich bis reiden. von da an gings schon ordentlich dahin. ich fuhr alles von 'vorne' und wurde eigentlich immer schneller, je länger die fahrt dauerte. eigentlich war dies gar nicht geplant, doch es machte spass und wenn die beine schon gut mitmachen, dann bitte gleich ausnutzen;-) in zug hatten wir schon fast einen 34er auf dem tacho. die hügel in richtung sempisee brausten wir anständig drüber und bei der steigerungsfahrt von knutwil nach zofingen kam ich ganz ordentlich ins schwitzen. die beine waren schon ziemlich angenockt, doch wenn schon schnell, dann richtig! in zofingen hatte ich dann über einen 36km/h-schnitt (4°12' bei 152km). puh, ich war ziemlich geschlaucht! die letzten halbe stunde nach muhen zurück nahm ich dann gaaaanz gaaanz gemütlich;-) 5km vor der haustüre musste ich dann noch auf mein notgel zurückgreifen, ansonsten wäre ich wohl vom rad gefallen oder wäre 'in trance' wohl einfach bei der haustüre vorbeigefahren... . das waren nun ganz gute kilometer, aber bei mir waren oft diese schnelle trainings am besten, welche ich gar nicht geplant hatte. eigentlich schade, dass ich meine anständige radform in val d'aran nicht ganz umsetzen konnte, aber es kommen zum glück noch ein paar gute gelegenheiten für schnelle radsplits. die nächste woche ist eine 'halbe' trainingslagerwoche, geplant sind 20-25h. davon wohl aber nur eine einheit wie die heutige, dann gehts wohl mit hohem tempo durchs entlebuch und emmental. aber eben, am besten ich plane gar nichts;-)
24.07.heftiger muskelkater, aber...
 ...es geht nun immer besser. am dienstag und mittwoch hatte ich grösste probleme beim abwärtslaufen einer treppe. zum glück gibts immer noch wände oder treppengeländer zum abstützen! die 350 höhenmeter bergabwärts vom 1. lauf haben meinen oberschenkelmukis arg zugesetzt, bisher war an ein läufchen nicht zu denken. nachdem ich gestern das velo wieder zur zeitfahrmaschine umgebaut hatte, gings heute 1.5h auf die strassen. ein tolles gefühl wieder in der tiefen aeroposition herumzubrausen, obwohl ich das richtige 'brausen' noch meinen mukis zu liebe sein liess;-) morgen freitag möchte ich dann vielleicht die ersten laufmeter machen und sobald alles wieder in ordnung ist und ich mich wieder frisch genug fühle gehts mit vielen trainingsstunden weiter. bis zum oberaargauer duathlon werden viele kilometer (u.a. auch 2-3 epic-rides..) drankommen, nebst weiterhin guten laufeinheiten. für den powerman zofingen werde ich viele kleinere rennen (und höchstwahrscheinlich auf der powerman austria) im august machen und mir so die nötige rennhärte antrainieren. nun kommt also eine wichtige phase für die nächsten ernstkämpfe. desweitern ist der powerman zofingen wohl noch nicht mein saisonende, bin noch an der planung für ein rennen weit weit weg ausserhalb der schweiz...
22.07.duathlon val d'aran
 es war wieder ein toller trip in die pyrenäen. wettkampfmässig liefs mir vorallem im laufen ganz gut, etwas unerwartet kam ich dafür auf dem rad nicht wie gewünscht auf touren. trotzdem, der 8. rang stimmt mich zufrieden. leider wurde ich als ausländer durch die eigentliche aufwertung des anlasses als französische langdistanzmeisterschaft benachteiligt: kein preisgeldanspruch! sportlich ein schwachsinn und für uns weit gereisten ausländer ein kleines ärgernis. die extrem harte strecke und das erlebte bleiben aber in bester errinnerung!

rennbericht / photos hier: >>>
16.07.pyrenäen-lieblingsrennen
 ich war zwar erst einmal im val d'aran im jahre 2006 (7. rang), aber dieses langdistanzrennen (und die reise) mitten in den pyrenäen mit einer sehr anspruchsvollen strecke hat mich schon damals beeindruckt. letztes jahr verzichtete ich auf einen start wegen der damals sehr dürftigen form. doch nun fühle ich mich pudelwohl und nehme die lange (auto-) reise gerne in kauf, um mich mit dem top-starterfeld und der harten strecke zu messen. val d'aran ist dieses mal sogar die französische langdistanzmeisterschaft und durch den sehr nahe gelegenen höhentrainingslagerstandort von font-romeu sind auch die besten belgischen duathleten am start. klingende namen wie vansteelant, aernouts, aldebert, capofferi, leduey, galinier etc. werden meine konkurrenten sein, puh. da val d'aran kaum zu vergleichen ist mit einem kurzdistanzrennen oder einem normalen flachen mitteldistanz-powerman und den eint oder anderen vermeindlich schnelleren top-duathleten in der vergangenheit schon oft ins wanken/fallen gebracht hatte, werde ich natürlich versuchen mich gut zu verkaufen und meine momentan gute (berg-) form hoffentlich abrufen können. diesmal montiere ich sogar meine carbon-campi-bora-laufräder, hab noch extra die dafür vorgesehenen bremsbeläge gekauft. eine testfahrt gestern dienstag hat dann gezeigt, dass die bremsverzögerung super ist und ich somit gut die 2500 höhenmeter hinabbrausen kann.
morgen donnerstag gehts los mit dem auto in richtung südfrankreich und nach ca. 11h werden retzlaff und ich hoffentlich im val d'aran ankommen. übernachten werden wir beide jeweils auf der passhöhe vom col de menté, den wir im rennen dann von jeder seite einmal abdüsen müssen. freitag lockerer traininigs/besichtigungstag, samstag erholung, sonntag renntag und montag heimreise. ich freue mich auf dieses rennen und den trip in die pyrenäen, schliesslich ist es ja mein lieblingsrennen nr.2, die "number one" ist aber nach wie vor zofingen...
13.07.st. moritz & mortirolo
 seit samstag bin ich wieder zurück aus dem engadin. zusammen mit eli und alex hatten wir eine tolle und grosse ferienwohnung in st.moritz-bad. bestens gelegen für schöne laufeinheiten und als ausgangspunkt für drei pässefahrten. am dienstag spürte ich beim morgentlichen lauf die höhenluft, etwas mehr schnauf war gefordert. am nachmittag gings dann auf zur julier-albula-tour, bei welcher ich den oberen teil vom albula recht zügig nahm. am mittwoch machte ich dann das umgekehrte programm vom vortag. zuerst gings mit dem velo auf die livigno-runde. etwas erstaunt waren wir dann, als uns das fahrverbotsschild für fahrräder für den grenztunnel in richtung schweiz/ofenpass beim stausee erwartete. nun darf man also nicht mehr mit dem fahrrad hindurch brausen und muss den "bike shuttle" für 8 CHF / 5 euro nehmen. wahrscheinlich haben sie die radfahrer auch als geldquelle entdeckt:-( am abend machte ich dann einen zügigen dauerlauf um den champférsee. die schmalen naturwege laufen sich wie von selbst, langsam laufen geht fast nicht. am donnerstag sind dann eli und ich nach italien gefahren für zwei ganz grosse und berühmte pässe. wir fuhren von poschgiavo aus über tirano auf den mortirolo-pass, welcher den namen den er trägt auch wirklich verdient!! von der nordseite her ist er sehr steil (11-12% im schnitt), und zwar bis 1km von der passhöhe. stellenweise gibts über zwei drei kilometer sogar 14-16% im schnitt. mit meinen geketteten 39-29 gings grade noch so. puh, ich war froh, dass dieser mortirolo unser erster pass des tages war;-) danach gings in richtung passo di tonale, ehe es mitten in der steigung links weg geht auf den gaviapass. der ist mit seinen über 2600müm auch nicht ohne... . vorallem der mittelteil ist wie der mortirolo eng und steil, im oberen teil fehlt einem halt einfach einwenig der nötige sauerstoff..., naja, meine beine machte zum glück hervorragend mit. diese radeinheit war mit über 6.5h ganz ordentlich, freitags war dementsprechend "radfrei" angesagt. am freitag abend gings dann mit alex auf ein 1h-läufchen nach pontresina, in jeder steigung forcierten wir das tempo, auch am schluss gabs noch einen langsprint zurück in richtung ferienwohnung. am samstag kam dann das schlechte wetter, ich verzichtete noch auf eine regenfahrt und wir machten uns auf den heimweg. so konnte ich zwar nicht sehr viele stunden im engadin abspulen, aber dafür sehr wertvolle. ich fühle mich topfit und erhole mich derzeit schon einwenig für val d'aran. photos von st. moritz: >>>
07.07.frische höhenluft schnappen
 am samstag hatte ich ganz ordentliche beine auf dem velo, trotz des härteren laufes am vorabend im val terbi. das wetter passte und die 6h-fahrt über den glaubenbielen und glaubenberg machte spass und war ganz kurzweilig. bei diesen zwei pässen konnte ich mich gleich einstimmen auf die kommenden tage. heute nachmittag gehts nun doch noch ins engadin, bis samstag haben wir (alex lamberix, eli und ich) einige kilometer und höhenmeter auf dem programm. aber auch im laufen ist das terrain in der schönen umgebung von st. moritz perfekt für die anstehenden rennen. es wird wohl ein durchmischtes kurztrainingslager werden mit ein zwei längeren fahrten, mit einem zügigen tempofährtli und ab und zu sicher noch der eint oder andere schnellere laufkilometer. langweilig wird es mir bestimmt nicht werden...
04.07.tour du val-terbi
 heute abend gings zum ersten mal an einen jurassischen laufwettkampf. der 10.3km lange und mit 250 höhenmetern bespickte lauf habe ich wiederum ausgesucht, um mich in diesem gelände einwenig zu verbessern und weitere rennhärte zu gewinnen. die anreise ging über den scheltenpass, was dann bei der heimfahrt ziemlich abenteuerlich war über diesen verwinkelten und schmalen pass zu brausen. naja, aber zuerst der reihe nach. der spätere sieger jerome schaffner sah ich nur ganz kurz an der startlinie, danach flitze er brutal davon und auf "nimmer wieder sehen" (ca. 3min schneller als ich..). so wurde es schnell mal ersichtlich, dass ich wenigstens ums podest laufen könnte, da ich mich nach ca. einem kilometer gut in der verfolgergruppe behaupten konnte. die strecke wurde aber immer härter je länger das rennen dauerte. anfangs gings 4km abwärts, danach 3km leicht bergauf und der letzte teil war dann von der härteren sorte, halt wieder zurück hinauf ins ziel. bei km4 waren wir drei leute zusammen, danach konnte sich der spätere 2. platzierte von uns absetzen. mein 'partner' machte bei der verpflegungsstelle vor der langen steigung kurz halt, ich nutze dies gleich aus und forcierte einwenig und die lücke ging auf. von da an konnte ich dann den abstand halten und lief am schluss unbedrängt als 3ter im ziel ein. da ich mich eigentlich gar nicht frisch fühlte fürs rennen bin ich nun recht zufrieden mit dem ergebnis und mit der endzeit. mein hartes lauftraining habe ich nun in dieser woche hinter mir und morgen gehts nun wieder für ein paar stunden aufs velo. der glaubenberg und -bielen stehen auf dem programm. der geplante trainingsaufenthalt in st.moritz haben wir nun etwas hinausgeschoben, da das wetter eher von der trüben seite sein wird am wochenende. aber es kann gut sein, dass wir am dienstag oder mittwoch dann trotzdem noch ein paar tage ins engadin hinauf gehen, um das eint oder andere pässchen zu bezwingen...
30.06.spiezathlon, swiss cup
 das rennen in murten mit dem dritten platz anfangs juni machte natürlich mut, dass es mit mir vorallem läuferisch weiter aufwärts geht. beim swiss cup in spiez konnte ich wiederum eine gute leistung zeigen und schaffte mit dem 3. rang erneut den sprung aufs podest. bei allen splitzeiten erreichte ich jeweils die drittbeste tagesleistung und war somit sehr konstant. ich bin happy, dass ich nun wieder läuferisch die nötige sicherheit und gewissheit habe, ganz vorne mitlaufen zu können. schliesslich hinkte ich noch vor einem monat der konkurrenz etwas hinterher...

rennbericht und photos hier: >>>
29.06.3ter rang und pilatus
 beim gestrigen swiss cup in spiez gelang mir erneut eine solide leistung. im ersten lauf konnte ich nach 1km mehr und mehr gas geben und konnte so sogar mit einem guten abstand schon als dritter aufs velo wechseln. leider war ich mit meiner veloleistung nicht wirklich zufrieden, jedoch war sie trotzdem so gut, dass ich mein zeitpolster auf meinen härtesten konkurrenten marc widmer halten konnte. auf dem zweiten lauf plagten mich anfangs in der steigung arge krämpfe in den waden und füssen, zum glück gings dann beim abwärtslaufen schnell wieder besser und ich lies anschliessend für meinen erneuten podestplatz nichts mehr anbrennen. senn und sutz waren wiederum die mit abstand besten des tages, während ich für mein leistungsniveau auf einem solchen kurzdistanzrennen wiederum das optimum erreichte und die meute hinter mir halten konnte;-) etwas später dann mehr im rennbericht mit photos.

heute sonntag war dann nicht nur relaxen angesagt. letztes jahr bin ich mit meiner freundin in 2°14' von kriens auf den pilatus gejoggt/gelaufen. heute jedoch wollten wir bei unserem zweiten pilatus-berglauf die zweistundengrenze knacken! wir nahmen natürlich den kürzesten und dafür den steilsten weg in angriff. es ging von 600müm in kriens über die krienseregg und fräckmüntegg auf den pilatus (2132müm). auf der 'fräcki' kamen wir schon nach 1h an, hatten aber den härtesten schlussteil noch vor uns. ich nahms sportlich-ehrgeizig und lies meinen waden keine gnade und schnauffte den berg hoch. nach unerwarteten 1°40' war ich dann schon ganz oben, ich selbst hätte das nicht unbedingt für möglich gehalten, wenn man von kriens so auf den pilatus hochschaut. runter gings dann mit der seilbahn, schliesslich wäre das eine höchststrafe gewesen für meine mukis nach diesem wochenend-programm;-) morgen nehme ich es dafür wieder mal locker...
22.06.das war mein wochenprogramm
 mo: ruhetag, massage
di: 2h14' / 70km
mi: 4h30' / 127km im schwarzwald
do: 40' easy lauf
fr: 2h15' / 73km 3x8' schnell, 48' zügiger lauf
sa: 5h01' / 146km
so: 7h22' / 218km mittels ironbike

der wochenstart gestaltete sich im laufen schwierig. ich hatte schon vor dem chrischonalauf etwas probleme mit meinen beiden schienbeinmuskel (oder sonst irgendwas in dieser gegend..). deswegen pausierte ich von mo-mi, um die ganze sache gut abklingen zu lassen. am freitag abend, 3h nach einem radtraining mit schnellen bergeinheiten, schlüpfte ich dann etwas verunsichert in meine laufschuhe. doch bereits nach 100m merkte ich, dass ich sehr gute laufbeine hatte und keine schienbeinprobleme verspürte. so habe ich dann gleich eine ordentliche pace durchgezogen. aber eben, eigentlich lag ja das hauptaugenmerk dieser woche klar auf dem veloumfang. am mittwoch habe ich mich dann mit retzlaff und einem seiner radkumpels im deutschen schwarzwald zu einer längeren fahrt verabredet. die runde führte uns u.a. auf den bleichen (ca. 1400müm hoch) und noch über zwei etwas längere anstiege. jaja, mein hinterteil war froh, endlich wieder den bequemen autositz nach 4.5h fahrzeit unter sich zu haben;-) die lösung? einfach noch ein epic-wochenende ranhängen und dann ist mein hinterteil wieder gut 'eingesessen';-) am samstag gings dann mit eli auf einen 5-stünder, wo wir ein paar tolle neue strässchen im emmental ausfindig machen konnten. heute morgen gings dann los um 08.15 uhr auf meine richtige epic-fahrt. der ironbike in brittnau ist eine art radtouristikfahrt (100km oder 180km) mit organisierter verpflegung. diese gelegenheit nutzte ich bereits im letzten jahr für eine >200km-fahrt, so auch heute. ich startete bereits zuhause mit dem velo und hatte schon 40' auf dem tacho, als es auf die 180km-runde ging. das wetter konnte nicht besser sein. in diesem jahr ging die strecke in die region um solothurn. oft kannte ich gewisse streckenabschnitte von den radstrecken von den duathlons. hier kurz mal auflistet die duathlons, wo ich heute auf deren radstrecke teilweise unterwegs war: powerman zofingen, intervall, oberaargauer, powerrace burgdorf und solothurn (alte und ganz alte strecke..). reiskuchen, biberli und sandwichs verdrückte ich reihenweise, dementsprechend hatte ich auch nie ein energieloch und so kam ich dann mit satten 218km gut wieder zuhause an. ab jetzt sollte ich gewappnet sein für die kommenden längeren training (u.a. für tl im engadin anfangs juli..) und kann auch die eint oder andere qualitative einheit auf einem langen veloritt einbauen, hoffentlich ohne gleich vom rad zu fallen;-)
15.06.2ter am chrischonalauf riehen
 am freitag habe ich am frühen morgen gleich mal ein zügigeres 45'-läufchen gemacht. so langsam fühlt sich auch das bergauf- und ablaufen immer besser an. am nachmittag gings dann aufs velo. zuerst wollte ich nur 1.5h gehen, doch dann machte ich immer einen grösseren bogen um sempacher- und baldeggersee, so dass ich am schluss doch 3h auf dem tacho hatte. zudem bin ich die anstieg recht flott hochgefahren und brachte mich das eint oder andere mal arg ins schwitzen;-) am samstag hatte dann etwas müde beine von den zwei flotten einheiten am tag zuvor. somit gabs dort nur gerade 30' im laufen, dafür trotzdem noch lockere 3h auf dem velo. heute bin ich dann nach langem zögern an den chrischonalauf nach riehen gegangen. am morgen war ich träge und nicht super motiviert für ein rennen, doch anderseits sind mir in der vergangenheit oft gute resultate/leistungen geglückt nach solchen müden morgen vor einem rennen. ja dann stand ich also doch an der startlinie zum 9.7km langen rennen, übrigens mit satten 325 höhenmetern. die erste hälfte war ein berglauf, der zweite teil ging mehr oder weniger nur abwärts. ich lief verhalten an, so nach 1km konnte ich dann zur spitze auflaufen und so bei km3 waren nur noch nicolas collas und ich an der front, die anderen ausser sichtweite. kurz vor dem höchsten punkt (sozusagen auf der passhöhe..) musste ich ihn ziehen lassen. von da an lief ich dann die letzten 5km alleine, ohne sichtkontakt zu collas und zum 3. platzierten. es gab viele steile abwärtspassagen, ich probierte mich etwas zu schonen, wobei ich die anfeuerungen für den 3. platzierten hören konnte und somit wieder auf den letzten 2km etwas mehr aufs gas drücken musste, respektive es einfach genug laufen lassen musste hinunter. so bin ich dann unbedrängt, ca. 20-30 sec nach collas (resultate sind noch nicht online..), an 2ter stelle ins ziel gekommen. etwa den selben rückstand hatte dann der 3. platzierte zu mir im ziel. ich bin zufrieden und hab den lauf mit den vielen höhenmetern auch absichtlich ausgesucht (so wegen val d'aran und zofingen kann das nicht so schlecht sein..;-)). die kommende woche wird nun dafür etwas mehr im zeichen des radtrainings stehen. am mittwoch könnte ein bergrennen auf dem programm stehen, am weekend der 180km-ironbike und je nach wetter eine pässetour in den alpen. hoffe nur, dass das mein hinterteil aushält;-)
12.06.einfahren und plattfuss
 mein rad ist umgebaut: andere sattelstütze, lenker und schaltung, zudem alles neu verkabeln und neue bremsbeläge draufschmeissen. das war mein montagabend, ehe ich dann am dienstag nachmittag auf zur ersten ausfahrt starten konnte. am anfang war es saukomisch, so ohne aerolenker, andere sattelposition und normale schaltung. nach 2h fühlte ich mich dann schon wieder etwas vertrauter mit dem untersatz. gestern musste ich dann aber schon mal einen unplanmässigen zwischenstopp einlegen: plattfuss, und das 20min vor fussball-em-anpfiff schweiz-türkei! ich kam aber noch rechtzeitig zum anpfiff... . heute ist ruhetag, für die eingewöhnung lasse ich mir zeit und mache nicht gleich riesige umfänge auf dem velo. im laufen werde ich nun mehr in die hügeligen wälder um muhen gehen und vorallem auch das bergablaufen trainieren. als schnelle einheit werde ich wohl am wochenende einen laufwettkampf machen und hoffentlich die laufmukis weiter etwas stärken...
09.06.seelandduathlon murten, sdc
 die ganze letzte woche war ich ziemlich faul. zum einen war ich immer noch träge und müde vom belgien-trip, zum anderen hat mich das wetter zum trainieren nicht gerade vom hocker gerissen. so kamen nur gerade 6h training zusammen bis gestern sonntag. allzuviel erwartete ich somit nicht an diesem kurzdistanz-rennen, wollte aber es trotzdem nicht unversucht lassen, um den eint oder anderen mitkonkurrenten zu be- oder verdrängen;-) ich startete vorerst verhalten ins rennen, währenddessen vorne mit sutz und senn die momentan besten schweizer duathleten allen davondüsten. anfangs war ich noch bei lüscher und widmer, hatte aber stets sichtkontakt zu luki und schlussendlich sogar zu wenk. mit einem schnellen wechsel konnte ich widmer ausser sichtweite abschütteln, im gegenzug fuhr ich schnell mal auf luki und wenk auf im langen anstieg. ich ruhte mich kurz 5 sec dahinter aus und mit einem kurzen antritt probierte ich gleich mal diese abzuschütteln. nur wenk konnte kurzzeitig folgen, ehe ich ihn etwas später auch distanzieren konnte. da lag ich also plötzlich an 3ter stelle liegend, meine mitkonkurrenten ausser sichtweite und der weg nicht mehr weit bis in die wechselzone. dort angekommen witterte ich meine chance, meinen ersten sdc-podestplatz zu erreichen. so gings dann flott auf die letzten 5km, ja nicht nachlassen und einfach weiterrennen... . als ich dann bei km3 immer noch keine konkurrenz hinter mir sehen konnte, da war ich fast sicher, diesen 3ten platz nach hause laufen zu können. ich fühlte mich prächtig und hatte in keiner sekunde auf dem 2. lauf irgendwelche probleme (mein 2. lauf war nur gerade 30sec langsamer als mein 1. lauf..) und konnte so schlussendlich meinen ersten sdc-podestplatz unbedrängt ins ziel bringen. da ist mir eine wirklich solide leistung geglückt, vorallem im laufen konnte ich weitere fortschritte erzielen und mein gefühl hat sich bestätigt, dass ich beim memorial benny vansteelant einfach die harten ersten 10km nicht gut verkraftet hatte und demensprechend nicht meinen momentanen formstand abrufen/zeigen konnte.

nach diesem geglückten rennen in murten gehts nun in richtung der vorbereitung für meine zweite saisonhälfte mit all meinen hauptwettkämpfen. das rad wird nun etwas modifiziert, anstatt zeitfahrlenker kommt wieder der normale rennlenker dran für mein kommendes, erstes hauptziel: duathlon val d'aran. nun steht mehr umfang auf dem trainingsplan (anfangs juli gehts zusätzlich eine woche ins engadin..) und viele tolle einheiten werden auf mich warten;-) im laufen werde ich wohl den eint oder anderen wettkampf in mein training einbauen und so hoffentlich mehr an rennhärte und speed gewinnen können!
04.06.memorial benny vansteelant
 es gibt rennen, die vergisst man nicht wegen guten resultaten, andere wegen der harten strecke und wiederum andere einfach wegen dem tollen erlebnis. bei diesem rennen sind die letzten zwei punkte absolut zutreffend. zum einen war die rennform- und distanz extrem hart und zudem ist die entstehung dieses rennens einer tragischen herkunft, welche man während dem ganzen wochenende hautnah miterleben und -fühlen konnte. mein 19. platz war nicht das gelbe vom ei. der 10er am anfang hat mir muskulär zugesetzt und ich hatte auf den radsplits absolut keine kraft und erholte mich während dem rennen bei dieser harten rennform eines langdistanzintervalls nicht mehr.
rennbericht und photos hier: >>>
30.05.mit guten gefühl nach belgien
 mein schnelles lauftraining hatte ich auf den dienstag vorgezogen und konnte so nach dem ruhetag frisch zu dieser einheit starten. ich wollte ca. 3x10min an der schwelle laufen und suchte mir deshalb eine gute und flache runde (ca. 1.6 km) heraus, welche ich dann jeweils 2x absolvieren wollte. es lief sehr gut, doch nach dem 2ten intervall spürte ich, dass die entstehenden blasen an den füssen (vielleicht auch wegen den heissen temperaturen mit 30°C am nachmittag..) immer schlimmer zu werden drohten und ich deshalb auf die dritten 10min verzichtete und stattdessen nur noch kurze 2min dranhängte. danach gings aufs velo, wo ich recht zügig 2h auf hügeligem terrain unterwegs war und somit den ersten richtig heissen sommertag trainingsmässig etwas intensiver gestaltet hatte. am (schwülwarmen) mittwoch war ich dann extrem träge, auf dem velo kam ich erst nach 1h fahrzeit etwas besser in schwung. da ich das schnelle lauftraining muskulär ziemlich gut verkraftet hatte, konnte ich nun nur einen tag später immerhin 60min einen lockeren dauerlauf mit meiner freundin machen. zurzeit fühle ich mich gut und bereit für den harten "powerman-intervall" in belgien. das rennen ist überdurchschnittlich gut besetzt, schon nur die ganze belgien-fraktion von der kurz-em (inkl. europameister dereere..) wird am start sein. aber auch andere gute langdistanzler, vorwiegend aus dem benelux-gebiet und dänemark, werden im seperaten pro-rennen ihr können zeigen. ich hoffe, dass ich auf den ersten 10km den postabgang nicht voll verpasse und dann vielleicht auf den radsplits jeweils wieder etwas zeit gut machen kann gegenüber meinen direkten konkurrenten. schon heute abend gehts los mit der hinreise (ca. 7h autoreise..), da torhout fast an der nordsee/ärmelkanal liegt (noch weiter als brüssel..). luki, seine freundin sonja und ich haben einen homestay bekommen für zwei nächte und werden dann am sonntag nach der siegerehrung wieder nach hause fahren, hoffentlich mit glücklichen und zufriedenen gesichtern!
25.05.velo gut, laufen naja
 das lauftraining gestern morgen war nicht gerade gut gelaufen, nach 30min verspürte ich ein lästiges zwicken im knie und das bergab laufen hat nicht mehr wirklich spass gemacht:-( am nachmittag gings dann trotzdem aufs velo, wo ich dann auch wie erwartet nichts mehr davon gespürt hatte. so sind luki und ich schon zügig losgedüst, ehe ich dann bei dagmarsellen meine geplanten 53x12 gekettet hatte und um den sempi-see gebraust bin. trotz regen und wind liefs ganz anständig und ein 42er schnitt über diese schnellen 45min liesen mich glücklich und zufrieden vom rad steigen. heute sonntag war ich dann gespannt und skeptisch zugleich, ob das knie wieder ok ist. die geplanten 3x10min an der schwelle verwarf ich schon vor dem schnüren der laufschuhe und joggte mit der freundin mal los. als nach 30min dann nichts zwickte (juhee!), absolvierte ich dann trotzdem noch beschwerdefreie minuten an der schwelle (4, 4 und 2.5 min). ist zwar nicht sehr viel, aber immerhin etwas... . hauptsache das knie macht wieder mit und meine mukis werden etwas laufresistenter.
23.05.trainingsprogramm bis zu benny's rennen
 bis gestern hatte ich noch heftigen muskelkater an den oberschenkel innenseiten und konnte bis heute nicht wirklich wie gewünscht trainieren. für das benny vansteelant memorial hoffe ich, dass ich noch einen zacken mehr zulegen kann in beiden disziplinen und habe mir mal ein trainingsprogramm bis zum 1. juni auferbrummt. sollte ich dieses wie geplant umsetzen können und mich weiterhin gut fühlen bei den schnellen einheiten, dann kommt es sicherlich gut und somit noch etwas besser als am intervall...
trainingsprogramm 23.5. - 01.06.:
fr: 35' nüchternlauf am frühen morgen, 2.5h rad locker
sa: 45' lauf hügelig, 2.5h rad davon 45' intensiv mit 53x12 im welligen terrain
so: 60' lauf mit 3x10' knapp unter wettkampftempo, 3h rad locker
mo: kompletter ruhetag
di: 35' nüchternlauf am frühen morgen, 2h rad mit 3x10' wettkampftempo
mi: 60' lauf mit 4x5' wettkampftempo, 2h rad locker
do: kompletter ruhetag
fr: 45' lauf locker, 1.5h rad locker, abends autoreise nach torhout, belgien
sa: 1h rad, streckenbesichtigung
so: renntag=häschertag!
19.05.intervall zofingen, sdc und sm
 der standortwechsel des intervalls in die stadt zofingen hinein war goldrichtig. bis zum sonntag war der intervall absolut nicht mein freund, aber dieses 'neue' rennen hat nun definitiv spass gemacht! zudem konnte ich im laufen weitere fortschritte erzielen und konnte schon einigermassen mithalten, auf dem rad da konnte ich leider meine gute form nur bedingt ausnützen. ich bin zufrieden mit dem geleisteten und hoffe, dass ich meine laufform weiterhin ausbauen kann. rennbericht und einwenig "dampf ablassen" hier: >>>
16.05.wo stehe ich nun?
 die zügige radausfahrt am montag spürte ich schon einen tag danach praktisch nicht mehr in den knochen, mein lauftraining am mittwoch mit 4x5min wettkampftempo hingegen sitzt noch tief in meinen mukis, selbst heute. ich fühlte mich zwar jeweils ziemlich gut in den schnellen laufintervallen, aber verkraften tue ich sie noch nicht wirklich gut. das braucht noch seine zeit, sicherlich werde ich auch anfangs der nächsten woche nach dem rennen am sonntag mit nachwehen nur wenig trainieren können. aber eben, nun muss ich halt so fünf schnelle und harte einheiten (inkl. den rennen..) absolvieren, so dass ich wieder an laufhärte dazugewinnen und die trainings besser verkraften kann. wie schon gesagt, wettkampftempo laufen fällt mir bereits etwas leichter, doch wie schnell mein gefühltes wettkampftempo im moment wirklich ist, das wird sich am sonntag beim intervall zeigen;-) ich rechne mir nicht viel aus beim rennen, zumal es nicht mein lieblingsformat eines duathlons ist. das zeigt schon meine bisher einziger start im 2004,- und dann noch nicht mal gefinisht! den standortwechsel in die stadt zofingen hinein motvieriert mich hingegen ungemein und die vielen rundenzahlen sagen mir auch zu. ich sehe es auch als eine trainingschance mit wettkampfcharakter für das "benny vansteelant memmorial" am 1. juni, welches ja auch im intervall-modus ausgetragen wird. die aber längeren distanzen sagen mir da dann deutlich mehr zu als am intervall. nun freue ich mich aber trotz meinem spärlichen erscheinen am intervall auf den start und bin gespannt, wie ich bei diesem top besetzten feld abschneiden werde. ich gebe mein bestes!
12.05.trainingsjournal der 3-seen-runde
 mein heutiges radtraining, rund um den bieler-, neuenburger- und murtensee, lief von anfang bis am schluss wie folgt ab:
07:35 uhr: tagwache. 2 nutellabrötchen und 1 joghurt essen
08.13 uhr: packen, auto laden und tanken
08:45 uhr: mosi in härkingen mitnehmen. er hat die cosmics am velo montiert, er hat somit schon den häscher-modus auf "on" gestellt...
09:28 uhr: auto parkiert am see in biel, bereit machen und ich nehme etwas mehr zu essen mit als sonst, da schon vor der abfahrt leicht hunger.
10:25 uhr: passage von neuenburg, "alléz xamax", esse bereits nach 1h fahrzeit mein birnenbrötchen
11:23 uhr: mit etwas rückenwind (leichte bise) in yverdon angekommen. mosi hat das tempo leicht angezogen, 34.8km/h schnitt. das war aber noch easy, der rückweg wird sicher harziger?
11:55 uhr: nach der langen seegeraden in richtung estavayer-le-lac verdrücke ich einen uralten high5-riegel, der ist nun endlich weg aus meinem nahrungsreservoir...
12:10 uhr: es wird wellig/hügeliger, ziemlich flott düsen wir in richtung murten, natürlich mit gegenwind im gesicht. mosi gibt ordentlich gas, ich denke noch für mich, er möchte sicher einen 35er schnitt nach biel bringen.
12:18 uhr: mosi hat ein paar mal 5m abstand hinter mir..., wir füllen unsere bidons an einem dorfbrunnen. mosi muss kapitulieren, seine mukis sind zu, die 10 meilen am samstag am gp bern sitzen noch zu fest in seinen knochen/mukis. er entscheidet sich, den zug nach bern zu nehmen.
12:22 uhr: ich brause alleine weiter, motiviere mich selbst mit dem versuch, einen 35er schnitt am ende auf den tacho zu bringen, es sind noch rund 55km.
13:02 uhr: biel kommt näher, ich drücke ordentlich aufs tempo, in der fläche sehe ich nie mehr eine 3 als vorderste zahl. fühle mich saugut, nehme trotzdem mal ein gel als "versicherung";-)
13.20 uhr: ein zweites gel soll her, ja keine energielücke entstehen lassen, meine mukis brennen, es fühlt sich aber super an.
13.35 uhr: durchfahrt von biel, mache als supplement noch ein paar ampelsprints, es häschert, die autos fahren fast zu langsam.
13.40 uhr: fahre beim parkierten subaru vorbei, es sind 148.5km, ich will 150.
13.43 uhr: der tacho zeigt 150.1km, 4h09', 36.16km/h. ich fahre die 1.5km dem see entlang zurück zum auto, natürlich auf der kleinen scheibe mit lockerem tritt.
14.00 uhr: rad in auto verstauen, meine verschwitzte fritte etwas reinigen und los gehts nach hause.
14.50 uhr: back in muhen, auf der sonnigen terasse genehmige ich mir einen proteinbar und kalten holunderblütensirup und habe nun trotz 150km noch den spätnachmittag zur verfügung mit meiner freundin.
das hat spass gemacht!!
10.05.schritt für schritt gehts aufwärts
 nun konnte ich wieder ein paar gute laufeinheiten machen, heute morgen gabs die ersten schnellen minuten. dabei bin ich 3 x 4.5min im (momentan für mich..) schnellen laufschritt gelaufen, wobei ich mich nun aber langsam aber sicher an die ganz schnellen intervalle herantasten möchte. ich fühle mich nun aber bereits auch gut zu fuss unterwegs, eigentlich zu 100% besser als noch vor zwei wochen am rheintaler, da war ich ja schon nur froh, überhaupt die insgesamten 8km beschwerdefrei gelaufen zu sein. jetzt kann ich endlich auch in die hügel, ohne gross rücksicht auf mein knie zu nehmen. so kann ich endlich auch mal die schönen hügeligen wälder um muhen auskundschaften, dabei habe ich schon ein paar sehr coole weglein entdeckt. das terrain ist optimal auch für den powerman zofingen: steil hoch, steil hinab... . ich hoffe nun, dass ich mich in der nächsten woche nochmals um vielleicht 50% (das entspräche dann also so im 2.30min/km schnitt..;-)) steigern kann im laufen und so etwas konkurrenzfähiger sein werde am intervall! nein im ernst, meine laufleistung wird sicher nicht zu vergleichen sein wie noch am rheintaler, das ist schon mal klar. alles weitere sehen wir dann am rennen... . auf dem rad läuft es ohnehin sehr gut und hab in dieser woche noch eine schnellere runde gedreht. ich bin mit 53x12 gekettet für 40min im leicht welligen terrain herumgebraust, das ergab dann einen 42.5er schnitt. nicht schlecht, so finde ich, war nicht mal anschlag. sollte ich mich auch hier um 50% steigern......., naja, ich lasse es lieber sein;-) morgen sonntag werde ich einen glatten stünder laufen und am montag mit mosi eine schnelle 3-seen-runde (bieler-, neuenburger- und murtensee) häschere. möge die leistung um 1000ende von prozenten in die höhe schnellen, so machts spass!
04.05.0-nummer und startgeber
 der rheintaler hat mir heftig zugesetzt, ich konnte erst am donnerstag eine laufeinheit machen, hatte nachher aber dafür gleich wieder beine wie aus blei. wahnsinn, was 2 x 4km so für auswirkungen haben, auch wenn ich auf dem velo nun wirklich ziemlich gut 'zwäg' bin... . 'zwäg' zu sein in einer disziplin reicht halt nicht aus für einen duathleten;-) gestern samstag hingegen war dann endlich ein unbeschwertes läufchen möglich, auch danach konnte ich noch anständig radfahren. morgen montag probiere ich dann aus, die 1h-grenze zum ersten male zu knacken. im sattel war ich natürlich auch wieder ein paar km unterwegs, ist ja selbstverständlich bei diesem frühlingswetter! am freitag habe ich 3h auf dem göpel verbracht, wo es über drei juraberge ging. bei den ersten zwei habe ich aufs 53er blatt geschaltet und konnte so meine kraftausdauer trainieren, ehe ich das schalten beim dritten berg auslassen konnte. denn selbst mit 39x25 bin ich am engelberg (von dulliken nach walterswil..) nur gerade so mit 10km/h 'raufgehöttert', mit ordentlich druck auf den pedalen und trotzdem so langsam:-( der engelberg ist so wie eine art 'klein pozo las nieves' von gran canaria, steil wie sau. gestern samstag gings dann mit luki und eli für 3.5h quer durchs hinterland um den hallwilersee. ich glaube, keiner von uns hätte vor dem training gedacht, wie es am schluss dann rausgekommen ist. wir gaben unseren göpeln ein paar male ordentlich die sporen und die beine mussten bis zum maximum herhalten, ich stellte mich gerne zur verfügung als startgeber solcher kurzen "gib guzzi sessions". das hat aber spass gemacht und ich hoffe, dass ich so weiter an härte dazu gewinnen kann und dann beim nächsten rennen schon einen schritt weiter bin, ohne das rennen dazu missbrauchen zu müssen... . in der kommenden woche gilt es nun, vorallem im laufen fortschritte zu erzielen und dort auch ein paar schnellere km absolvieren zu können, denn diese vergangene woche war im laufen eigentlich fast eine null-nummer. aber eben, es scheint aufwärts zu gehen, anscheinend auch mit dem wetter in der nächsten woche, das lässt sicher ein paar gute training zu...
29.04.der liebe muskelkater...
 ...hat mich wiedermal fest im griff, und wie! obwohl der rheintaler duathlon mit seinen 2 x 4 lauf-km ziemlich kurz und komplett flach war, sind meine absolut noch nicht richtig trainierten laufmukis komplett 'tot'. heute wollte ich eigentlich ein halbstündiges läufchen machen, keine chance! nun ja, das wird noch ein längerer weg, bis ich auch grössere und schnelle läufe wegstecken kann, schliesslich hab ich am sonntag nicht mal vollgas gegeben und bin nun kampfunfähig. so oder so, momentan spüre ich viel lieber meine mukis als mein knie, somit kann ich mich trotzdem fast einwenig freuen über den muskelkater;-)
27.04.rheintaler duathlon, swiss-cup
 was für ein gefühl, nach dreimonatiger verletzungsepisode endlich wieder am start eines rennens gewesen zu sein. ich war heute im laufen zwar absolut noch nicht konkurrenzfähig (auf dem rad dafür schon..), aber im hinblick für den swiss cup habe ich nun trotzdem ein zählendes resultat vorzuweisen. im laufen mit angezogener handbremse, auf dem rad mit druck (immerhin 3. bester radsplit..) und insgesamt beschwerdefrei gings vom start bis ins ziel. ich bin happy...

rennbericht hier: >>>
20.04.vielleicht am rheintaler dabei
 nachdem ich am mittwoch ein kürzeres lauftraining machte, wollte ich am donnerstag gleich ohne einen tag pause eine 45min-einheit wagen. in den letzten 10min bekundete ich zwar wieder leichte beschwerden, welche sich aber bis heute nicht gross verschlimmerten. gestern samstag konnte ich sogar 35min laufen ohne jegliche beschwerden, sogesehen war das anscheinend nur ein ganz kurzer 'rückfall'. auf dem rad steigere ich von nun an die qualität und quantität, so bin ich am freitag mit einem 35er schnitt nach hause gekommen nach 2.5h, gestern samstag gings über die gleiche fahrtdauer gemütlicher dahin und heute gings mit eli und mosi auf den menzberg während einem 4-stünder. sofern ich nun weiterhin gute lauf-km abspulen kann, werde ich im hinblick auf den duathlon-swiss-cup am rheintalduathlon in einer woche starten. denn sollte ich dort nicht an den start gehen, muss ich an jedem folgenden swiss-cup-rennen ins ziel kommen, um überhaupt in die gesamtwertung zu kommen. meine bisherigen lauf-km bin ich vielleicht im 5min-schnitt gelaufen, sogesehen liegt beim rennen wahrscheinlich ein 4min-schnitt drin;-) na gut, ich werde sicher die vorsicht walten lassen und das rennen als reine trainingseinheit sehen, ohne ehrgeiz für schnelle zeiten oder auf die rangliste. auf dem rad sollte ich aber sicherlich eine anständige fahrt zurücklegen...
14.04.licht im tunnel gesichtet!
 sie gehen immer weiter und länger, meine lauftrainings. am samstag konnte ich 32' und heute morgen früh 42' beschwerdefrei laufen. das weckt nun hoffnung, dass ich endlich aus dem knieschlamassel raus komme. auf dem rad war ich nun auch wieder etwas länger (bis 2h45') unterwegs, und wie so oft immer etwas schneller als zuerst geplant;-) mein wochenziel ist nun, 3-4 laufeinheiten zu machen und bei einer davon vielleicht auf 1h zu erhöhen und natürlich auf dem rad wieder ein paar stunden mehr abzuspulen als die letzten zwei (umfangslosen..) wochen.
10.04.23+31
 das waren meine laufminuten in den letzten tagen. mein knie lässt sich eindeutig geschmeidiger laufen und beugen. nachdem ich meine 23min am dienstag nachmittag absolvierte, gings heute morgen schon um 06.45 uhr los auf die halbstündige runde. konnte fast selbst nicht glauben, dass ich nun so früh morgens (was ich bisher noch nie gemacht hatte) unterwegs war in den laufschuhen. nun gibts am wochenende nochmals zuerst eine weitere halbe stunde, ehe ich dann hoffentlich mal die 45min anpeilen kann.
07.04.schleifpapier-effekt ist weg
 nachdem ich letzte woche keinen laufmeter gemacht hatte und auch ganze sechs tage ohne jeglichen velokilometer ausgeharrt habe, bin ich übers weekend dann doch je etwas über 1h aufs velo gehüpft. aber die komplette genesung geht momentan vor, ich habe dabei ein gutes gefühl. zurzeit bin ich in behandlung bei toni, er massiert, triggert und lockert meine muskulatur (halt so alles, was mit dem knie zu tun hat...). beim ersten termin hatte die kniescheibe noch innere reibflächen wie schleifpapier, heute nach der dritten behandlung bewegte sich das knie schon viel geschmeidiger. mit den zusätzlichen kräftigungs- und dehnübungen und natürlich mit der nötigen regenerationszeit haben sich grosse verbesserungen ergeben. nichts bringt aber so grosser erkenntnisse, wie es dann die ersten laufkilometer zeigen werden. morgen dienstag ist es nun soweit: zwanzig beschwerdefreie laufminuten sind das ziel...
02.04.meine momentane situation...
 ...ist leider nicht gerade berauschend. letzten samstag machte ich mich nach zwei beschwerdefreien 30min-lauftrainings erneut auf zu einer halbstündigen runde. bis zur minute 25 lief auch alles glatt, doch dann machte das knie wieder probleme. das ging ja noch, aber als ich am nachmittag aufs velo ging, da hatte ich plötzlich auch ähnliche knieprobleme wie beim laufen. die kniebeschwerden sind sehr difus und schwer zu erklären, rund ums knie zieht und zwickt manchmal was. ausgeartet ist es ja sicherlich nicht, da ich im alltag überhaupt keine beschwerden verspüre. na gut, trotzdem habe ich nun einen schlusstrich gezogen und bin momentan weder auf dem velo noch in den laufschuhen unterwegs, so kann es schliesslich nicht ewig weitergehen. ich hatte das gefühl, nahe an der genesung gewesen zu sein und probierte, mein velotraining aufrecht zu erhalten und im laufen schnellstmöglichst wieder trainingsfit zu werden, da der saisonstart ja eigentlich schon in zwei wochen wäre. leider hats nun so nicht geklappt und das heisst jetzt für mich, dass ich mal eine woche komplett sportfrei mache und mit seriösen kräftigungs-, streching und koordinationsübungen anfangen werde, das sich meine knieprobleme ja nicht wegen einer zu guten rumpfmuskulatur ergeben haben;-) ich war halt bisher nur der echte 'praktiker', der das trainiert hat, was am wettkampf offensichtlich auch getätigt wird: laufen und radfahren! hab jedenfalls noch niemand kniebeugen oder liegestützen machen sehen während einem rennen...., oder?;-) es ist wohl nun aber eine tatsache, dass ich zuwenig in solche trainingsmethoden investiert habe, momentan meine 'strafe' absitzen und mich aber auch dementsprechend ändern muss. mein saisonstart wird sich wohl noch ein paar wochen hinauszögern, aber für die ganz wichtigen rennen der saison bleibt zum glück noch etwas zeit...
nebst meiner verletztungsepisode hat sich noch weiteres ergeben, aber im positiven sinne: sponsorenmässig gabs zahlreiche veränderungen auf dieses jahr und auch die sonstigen aktivitäten der baumann's hat sich einwenig erweitert. mehr dann in ein paar tagen!
27.03.wenn alex seinem felt die sporen gibt
 ich hatte am montag morgen komplett frei fahrt in richtung feriolo, in nur knapp über 3h kam ich in diesem beschaulichen dörfchen am lago maggiore an. in feriolo haben sich vier walliser, u.a. alex lamberix, ihr wintertrainingsdomizil eingerichtet bis ende märz. fast jedes wochenende und ein paar einzelne wochen verbringen sie dort, gerade richtig für schnee- und eisfreies strassentraining und ein wenig attraktiveres strassennetz als das im wallis... . so hat mich eben alex für diese drei tage nach italien eingeladen. die ersten zwei tage war noch dani wyss (einer dieser vier feriolo-walliser...) im hause und konnte die eint oder andere story erzählen über sein sportlerleben als 24h-weltrekordhalter und sieger vom 'race across america'. war interessant und gewisse aussagen bleiben mir bestimmt, so zb "hunger ist nur eine kopfsache". ich weiss nun nicht, was ich bei meinem nächsten hungerast machen soll, ob ich nun wie bisher ein mars verdrücken soll oder doch nur meine gehirnströme 'richten' soll;-) nach meiner ankunft am montag mittag gings nun also zum ersten mal auf italienischen strassen dahin und dies gleich mit einem 33.1km/h-schnitt. alex hatte gleich sein neustes tt-bike mit den zipps 606 mitgebracht, um mir anscheinend tüchtig einzuheizen. die 3h16'-fahrt ging um den lago d'orta mit guten strassen eigentlich, obwohl man ja nicht im dümmsten moment auf seinen tacho schauen sollte, da man sonst das velo gleich im 30cm versenkten gulli-deckel parkiert! mir ist zum glück nie was passiert, aber italienische strassen haben durchaus ihre tücken. am dienstag schnürte ich wieder mal kurz die laufschuhe und siehe da, ich konnte 31min absolut beschwerdefrei laufen. die zuversicht ist da, aber gleichzeitig auch die vorsicht. nach einem teller spaghettis gings dann wieder aufs velo. wir fuhren eine schöne runde über cannobio und dann ins centovalli über das valle cannobina. weiter gings nach locarno und weiter dem see entlang zurück nach feriolo. alex, der fliegende holländer, gab seinem felt ordentlich die sporen und gab das tempo an. die runde absolvierten wir in 4h16' bei 134km (31.4km/h), für ihn war das ganze 45min schneller als noch vor einem monat. es lag wohl nicht nur am aerodynamischen felt;-) am mittwoch waren die beine dann schon nicht mehr so frisch und wir begnügten uns mit 3h19' im sattel. dafür war die runde superschön, wir fuhren praktisch keine hauptstrassen und es ging über tolle strässchen zwischen dem lago d'orta und lago maggiore. nach trainingsende gabs dann noch als belohnung eine feine pizza, bevor ich dann wieder hinters steuer sitzen musste. die rückreise verlief dann nicht mehr ganz so flüssig wie die hinreise, 4km stau am gotthard! insgesamt waren dies drei tolle tage bei sonnenschein und 12-14°C. besten dank alex, bis zu meiner revanche! photos gibts hier: >>>
23.03.3 tage neuland: italien
 das osterwetter im flachland ist ja nicht gerade das gelbe vom ei. nun habe ich mich spontan entschlossen, für drei tage nach italien zu gehen. morgen montag düse ich also durch den gotthard und werde dem oster-rückkehr-stau in richtung norden 'winkewinke' machen und mich auf drei gute trainingsfahrten in einem für mich noch unbekannten terrain freuen. ich bin gast bei alex lamberix in seinem ferienhaus in feriolo, gelegen am lago maggiore auf der italienischen seite, und kann mit ihm ein paar km schruppen. ich freue mich!
18.03.fast ein gibguzzi
 heute hatte ich eigentlich vor, so ca. 4h einfach in der region im lockeren tempo ein paar km zu schruppen, ehe das kühle nass oder je nach dem auch schnee vom himmel fallen sollte ab mitte woche und längere ausfahrten wohl nicht mehr so angenehm sein werden. bin dann mal auch gemütlich losgefahren, doch auf dem hügel bei beromünster nahm ich mal eine kuppe ziemlich zügig. von da an war dann schluss mit lockerem dahingleiten;-) meine beine wollten anscheinend nicht nur einen ruhigen, kühlen 0815-tag erleben. so bin ich dann bis nach hause in verschiedenen intensitäten gefahren, von kurzen vollgas-passagen (zb hügel von hallwil nach dürenäsch hoch..) bis wieder zum normalen zügigen brausen (zb. dem baldeggersee entlang..) gabs alles, nur die beine komplett hochnehmen, das kam nie vor... . jedenfalls hatte ich am schluss 105km in genau 3h absolviert, die 45min einfahren miteingerechnet. die gibguzzi-serie (eigene radtrainings mit wettkampfcharakter) werden zwar erst gegen ende märz / anfangs april folgen, heute war das aber schon mal ein schöner vorgeschmack auf die wirklich schnellen und harten gibguzzis. ich freue mich;-)
15.03.ehrung sportstars 2007 in zofingen
 gestern abend fanden im zofingen stadtsaal die sportlerehrungen der region zofingen statt. ingesamt beteiligten sich 12 gemeinden an diesem anlass, in diesem jahr zum ersten mal auch bottenwil. luki und ich waren als 'team' nominiert, obwohl wir an der startlinie jeweils als einzelathleten stehen. nichts desto trotz tretten wir stehts als brüderpaar auf, haben dieselben sponsoren und sind sicherlich zusätzlich etwas bekannter in der region, genau weil wir uns eben als "baumann's" zusammen präsentieren. uns hat schon nur die nominierung gefreut und hatten gar keine aktive initiative ergriffen für die abstimmung der bevölkerung. so sind wir dann eher etwas überrascht mit dem zweiten platz geehrt worden! für uns als "team baumann" ist dies eine schöne anerkennung und auszeichnung, da wir unsere ehrung wahrscheinlich nicht nur mit unseren sportlichen leistungen erklären können. wir bedanken uns natürlich recht herzlich bei allen, die für uns ihre stimme abgegeben haben! merci!
12.03.tt-bike und dampf ablassen
 mein trainingsgöpel hat in spanien vorerst seine letzten kilometer hinter sich gebracht, denn ab nun gehts mit dem späteren wettkampfrad auf die strassen. gestern bin ich die ersten 2h in geduckter haltung herumgehäschert. der druck aufs pedal fühlt sich super an, die zwei trainingslagerwochen in benidorm scheinen mir gut getan zu haben;-) das laufen ist nach wie vor mein unsicherheitsfaktor, ich hoffe natürlich auf eine baldige komplettgenesung, so dass ich dann beim ersten duathlon in irchel einigermassen laufmässig mithalten kann. aber eben, meine allerwichtigsten rennen sind in der zweiten saisonhälfte, bis dahin gehts noch einwenig... . apropo saison 2008: swisstriathlon hat ihre selektionskriterien preisgegeben. es hat mich natürlich nicht verwundert, dass sie sich wieder mal absoluten unfug ausgedacht haben. für die itu langdistanz wm im august in geel müsste ich als langdistanz-athlet an einem powerman-rennen in die top3 kommen, es gibt aber nur zwei mögliche rennen in holland und amerika die in frage kommen würden. holland in die top3? der 4te wäre demnach wohl ein altersklassathlet, oder wie darf ich das verstehen? nach amerika gehe ich sicher nicht mehr, denn auch wenn man die top3 schaffen würde, sie werden max. 2 athleten (frauen und männer zusammen!) nach geel schicken. denn da liegt der hacken und der absolute unfug: kurzdistanz-athleten könnten sich nur über reine kurzdistanz-rennen für die langdistanz-wm qualifizieren, zb über backnang und die kurz-em. sollte das nun jemand erreichen, dann würdest du stehst selbst mit einem powerman-top3-platz im regen stehen, da sie mit ihren zusatzkriterien sowieso ihre kaderathleten bevorzugen würden. swisstriathlon ist ein graus, es möge so schnell wie möglich swissduathlon das zepter übernehmen, dass nicht die leute mit schwimmhäuten bei uns duathleten reinquatschen. die elite der jeweiligen sportart definiert sich schliesslich nicht sportartübergreifend, sondern jede sportart hat seine eigene elite-klasse und diese soll sich bei ihren eigenen rennen und vorallem auch in ihren klassen (zb kurzdistanz oder langdistanz selbst)messen für ihre internationalen meisterschaften. meine persönliche selektionsvariante für die langdistanz-wm: powerman holland als selektionsrennen. dort zb top12 oder top16 als ziel. sollte mehrere dies erreichen, dann zb die ersten drei (3 männer UND 3 frauen) qualifizieren! der schnellste schweizer und die schnellste schweizerin wird die wm-reise/wettkampf vom verband bezahlt, die restlichen werden angemeldet, müssen aber den rest selbst bezahlen. das wegen wenig verbands-budget und so. dafür hat man aber trotzdem die besten elite-athleten des landes (vom duathlon, und nicht mit irgendwelchen vergleichen mit radsport, triathlon oder ski-OL...) an der wm und lässt sie nicht zuhause verstauben. "so, ig habe fertich!"
08.03.tl benidorm: ende gut alles gut!
 der abschlusstag verlief auch noch ganz ordentlich. am morgen absolvierte ich noch meine 32min im laufen, wobei ich aber mit meinem knie nicht ganz glücklich war. die symtome eines läuferknies hatte ich ja seit dem laufbeginn nie wieder und auch am freitag nicht, aber dafür hatte ich sonst etwas probleme im linken knie. hoffe, dass sich diese in meiner kommenden regenerationswoche verflüchtigen und ich dann endlich wieder mal komplett ohne probleme in beiden disziplinen trainieren kann! kurz vor mittag gings dann los auf die 5h im sattel. schon bei meter 0 hat fabian jeker gleich mal drei cofidis-profis herbeigepfiffen, um sich die brandheissesten news aus der radsportwelt zu besorgen... . er kennt noch so manchen, der einte der profis hat anscheinend eine ganz tolle form und fabian probierte wörtlich zu erklären wie es so rauscht wenn der gas gibt: "tschtschtsch und weg ist er". ich glaube dies im gerne, der hatte mächtige töpfe... . nach ein paar kilometer trennten sich dann unsere wege wieder und wir fuhren noch zu viert über den coll de rates in richtung gorga. da gabs dann auch gleich eine kurze café/cola-pause, genau richtig gelesen, sogar die baumann's sind ausnahmsweise mal für einen café con leche oder eine cola zu haben während dem training. am letzten tag bei sonnenschein kurz die spanische sonne nochmals so richtig zu geniessen ist halt schon cool. so vergingen dann auch die letzten kilometer über den confrides noch irgendwie.

kurze tl-benidorm-zusammenfassung:
laufen: 2°10' bei 6 einheiten
rad: 41°24' / 1151km bei 11 einheiten

benidorm selbst als ort ist potzhässlich. aber dennoch eignet sich diese stadt super für ein trainingslager. triathleten hätten sogar einen 25m-pool im hotel, laufstrecken sind zwar nicht gerade toll, aber für zwei wochen ausreichend. zum radfahren braucht man zwar zuerst 20min bis man alle haupstrassen und alle grösseren verkehrsknoten verlassen hat, dafür öffnen sich danach viele und perfekte strassen ins bergige hinterland oder in die region bei javea, wo es auch flache kilometer durch grosse orangenplantagen gibt. vorallem im hinterland gibts viele strassen ohne verkehr, mit übrigens besten strassenbelägen. wer tossa de mar kennt, hier ist es besser! aber eben, so schön es auch gewesen ist, nach den zwei wochen gehe ich nun trotzdem wieder gerne in die schweiz zurück. weiterhin jeden tag ananas-überdosen beim nachtessen, fettige pasta schlemmen, notausgangstür knacken um an sein velo zu kommen oder die etwas unförmigen engländer (vorallem “die birne“...) beim essen zu bestaunen? nein danke, lieber wieder zurück zur freundin und die eigene wohnung fertig einrichten;-) die letzten photos vom tl-ende sind nun auch online.
07.03.tl benidorm: dank coca cola und lion king size
 die knapp zwei wochen hier in spanien zehren langsam an den kraeften, vorallem auch wegen den intensiveren einheiten. heute hatte ich die ersten 1.5h richtig schlappe beine, nichts war mehr da von frische und spritzigkeit. eine schnelle zeit auf den coll de rates hatte ich zu diesem zeitpunkt bereits abgeschrieben und hoffte, dass ich wenigstens noch ordentlich nach hause fahren koennte. wir machten dann einen kurzen halt bei einem supermarkt. fuer mich gabs eine cola und ein lion king size. ich konnte mich dann doch noch aufraffen, wenigstens eine etwas schnellere zeit (ca. 18-19min) anzugehen. ich fuhr schon zu beginn auf dem kleinen blatt mit einer hoeheren frequenz. ich konnte mich dann noch etwas quaelen und bei der letzten haarnadelkurve wurde mir bewusst, dass ich gar nicht weit von meiner bisherigen bestzeit entfernt sein werde. am schluss standen 16'45'' zu buche. das war deutlich schneller als gedacht, vorallem weil ich wirklich nicht die besten beine hatte. naja, die letzte harte einheit habe ich aber somit durchgezogen, morgen freitag gehts fuer eine halbe stunde in die laufschuhe und zu viert auf einen lockeren 5-stuender im sattel, denn fabian jeker moechte doch noch einmal wenigstens mit uns dreien auf eine fahrt mitkommen. die geplante tour geht durchs vall d'ebo, dort wo anscheinend 'maenner gemacht werden', nach aussage von fabian. ich bin gespannt;-)
06.03.tl benidorm: schneeflocken und kurzer ausritt
 am montag war unser ruhetag. bei bestem und vorallem sehr warmen wetter (22°C) spazierten wir am strand entlang, relaxten im café und stopften unsere bäuche voll. sportlich war ich doch noch kurz unterwegs. ich konnte erneute 20min problemlos laufen. gestern dienstag kam dann etwas kühlere luft von norden her in unser trainingsrevier. ärmlinge und beinlinge mussten wieder hervorgekramt werden. die 3h auf dem rad vergingen kurzweilig, vorallem wegen den 3x10' mit schnellem tempo in richtung tudons-pass hoch. ich absolvierte jede serie mit einer unterschiedlichen trittfrequenz. die erste mit einer eher normalen 90er-frequenz, die zweite mit einer tiefen 60er und die dritte und letzte mit einer sehr hohen von vielleicht 110. über nacht auf heute kündigten dann heftige winde einen temperatursturz und wetterumschwung an. die liegestühle am pool mussten nicht mehr zusammengestellt werden, der wind hat gleich alle selbst zu einem grossen chaoshaufen aufgetürmt. die tiefen häusergassen wirken dabei wie ein trichter, enorme windböen entstehen und reissen alles mit was nicht niet- und nagelfest ist. heute morgen hats wettermässig (vom wind mal abgesehen..) noch super ausgesehen, stahlblauer himmel gabs bei meinem 30min lauftraining. das war super, erstmals wieder eine ganze halbe stunde laufen zu können. nun sollte hoffentlich das läuferknie wirklich passé sein. doch eben, zu beginn des radtrainings am nachmittag sah es in den bergen dann nicht mehr so rosig aus. wir fuhren trotzdem mal in richtung confrides-pass (1000müm). marco verabschiedete sich dann nach callosa mit seinem frühlingsoutfit. luki und ich, bestückt mit thermosachen, kurbelten dann weiter bergwärts. brrr, auf dem pass warens dann gerade noch 4°C. nach der kurzen abfahrt nach alcoleja glaubten wir dann unseren augen nicht. was wir zuerst für blühten hielten in der luft, war schlussendlich ein schneegestöber. na gut, lieber ein paar schneeflocken als regen, denn auf dem zweiten 1000müm-pass, dem tudons, waren es sogar nur noch 3°C. doch nicht genug abenteuer. weitere unten, fast bei finestrat, gabs dann noch ein paar kurze regengüsse dazu und die strassen wurden somit nass. unsere spanische strassenerfahrungen bei nässe veranlasste uns zu einer langsameren und vorsichtigen fahrt, speziell in den kurven. doch anscheind zu wenig vorsichtig, eine linkskurve. luki vorne, ich hinten. mit vielleicht 25km/h gings in die kurve. lukis michelin-reifen hafteten auch nur noch begrenzt, meine contis leider nicht genug und kamen ins rutschen respektive an ihre grenzen. so musste ich wohl oder übel in der kurve geradeaus weiterfahren um den sturz zu vermeiden. oh hauahaua, und ab gings zwischen zeit strassentafeln über einen erdwall auf einen naturbelassenden weg und sogar ohne aus den pedalen zu müssen weiter zurück auf die strasse. noch mal gut gegangen;-) nach den knappen 4h im sattel gings dann (gesund und zufrieden..) endlich unter die warme dusche. morgen donnerstag und am freitag wirds hoffentlich etwas weniger spannend, eine radfahrt mit schnee und ausritt reicht mir für den moment. apropo morgen, da werde ich versuchen, meine 16'31'' auf den coll de rates zu verbessern. ich bin eher skeptisch: kühle temperaturen, viel wind, ende trainingslager. meine beine werde ich aber sicher quälen bis sie qualmen und rauchen. let's häscher...
02.03.tl benidorm: 16'31'' und 20min
 die erste woche ist nun bereits vorbei. die letzten drei tage was das wetter perfekt. sogar in den bergen auf über 1000müm konnten wir in kurz-kurz montur fahren. wir fuhren über superschöne pässchen, im schönen hinterland, bester asphalt, fast kein verkehr. es gab ab und zu auch schnellere kilometer, alles aus dem fahren heraus und nicht wirklich geplant. das hat spass gemacht, obwohls heute doch auch etwas 'ernster' wurde, als wir den coll de rates wieder etwas schneller hochfahren wollten als das vergangene mal. bei mir wurde das 'etwas schneller' bald zu 'sehr viel schneller'. ich gab gas, trotz den schon über 3h fahrzeit bei beginn der 6.5km langen steigung, liefs ordentlich und ich konnte gleich mal die kette auf dem grossen blatt lassen, bis es dann doch zu steil wurde und das 39er zum zuge kam. aber ich konnte meine pace gut hochfahren und probierte, nicht ganz tutti zu fahren. schliesslich will ich am kommenden donnerstag meine ganz persönliche bestzeit erreichen. aber eben, ich war dann sehr überrascht, als die uhr bei den guten 16'31'' stehen blieb. schliesslich gab das "bürgis cycling elite team" vor einer woche auch mal an diesem berg ihr bestes (bester 15'45'' und 'langsamster' knapp über 17'. zeiten allerdings ohne gewähr:-)) und ich konnte mich mit meiner heutigen zeit gleich mittendrin 'etablieren'. ich bin zuversichtlich, dass ich noch unter 16min fahren kann..., da geht noch was;-) im laufen konnte ich ebenfalls gute 'zeiten' erreichen. im gemütlichen laufschritt konnte ich am samstag zum ersten mal seit einem monat 20min problemlos absolvieren, morgen montag sind weitere 20min geplant. das wäre dann ein grosser schritt für meine 30 wunschminuten am ende des trainingslagers. morgen montag gibts vielleicht einen ruhetag, obwohl ich bei den über 20°C gerne noch ein paar kilometer geschruppt hätte. allerdings wird mir dieser tag auch die nötige energie und frische wieder zurückgeben für die letzten vier trainingstage.
27.02.tl benidorm: potzhässlich bis putzescharf
 die anreise nach benidorm verlief eigentlich ohne grössere probleme, nur eine dicke und vorallem teure überraschung wartet auf uns beim einchecken. der flug mit easy jet war eigentlich ziemlich preiswert (240CHF, hin- und rückflug, plus fahrrad), doch mit der übergepäckregel musste ich nochmals knappe 150CHF hinblättern, notabene nur für den hinflug, der rückflug wird nochmals soviel zusätzlich kosten. na gut, alles andere verlief dafür glatt. einzig die stadt benidorm hat uns dann schon gleich einwenig geschockt. wenn du an das eher hübsche gran canaria mit seinen smarten bungalow-anlangen gewöhnt bist, dann trifft dich hier fast der schlag! ein hochhaus, ja fast wolkenkratzer, reiht sich an das andere. wir selbst hausen auch in einem hoch gebauten hotel. unser blick von unserem balkon errinnert mich eher an bilder und photos von wohnvierteln von kiew, moskau oder älteren stadtteilen aus grossstädten. am samstag sind wir dann gleich mal 1.5h aufs rad und wollten mal raus aus der potzhässlichen stadt. wir erwischten nicht gerade die tollste strasse in richtung calpe, aber organisator fabian jeker hat uns danach gleich mitgeteilt, dass diese abgefahrene strecke die verkehrsreichste strasse wäre in der umgebung. es kann nur besser werden, dachten wir...:-) am sonntag kam gleich noch das kühle nass vom himmel. den ganzen tag hat es gepisst und da die wettervorhersage ab montag für die ganze woche sonne und über 20°C gemeldet hatte, machten wir gleich mal als trainingslagereinstieg einen ungeplanten ruhetag. als einzige trainingseinheit gabs für mich (mit den anderen beiden zusammen) eine treppenlaufen-kräftigungs-sprung-training-einheit im hoteleigenen treppenhaus (im freien angelegt). wir mussten selbst einwenig schmunzeln, wie wir auf solche kurligen ideen kommen... . am montag gabs also dann den ersten richtigen trainingstag. wir fuhren 3.5h in richtung rellu, ein stetiges auf und ab. puh, hartes terrain, fabian jeker hat dazu gesagt: "auf diesem welligen terrain hier werden richtige männer gemacht!" er muss es ja wissen als ehemaliger radprofi, wir gaben unser bestes und kamen noch als 'bubens' zurück. es gibt noch verbesserungspotential;-) am gestrigen dienstag wollte ich dann endlich wieder mal einen laufversuch unternehmen. ich konnte sagenhafte 13min schmerzfrei laufen! ein erster hinweis, dass ich auf dem weg der besserung bin. morgen donnerstag werde ich dann einen nächsten versuch machen, wiederum knappe 15min sind geplant. am nachmittag sind wir dann richtung nordosten losgefahren, es ging über den coll de rates. jeker hat uns schon mal seine bestzeit mit 13'37'' mit auf den weg gegeben. viele radprofis haben sich an dieser zeit die zähne ausgebissen, wir werden ja sicherlich später dazugehören, aber versuchen werde ich es bestimmt!:-). gestern sind luki und ich den 6.5km-anstieg in 21'30'' hochgefahren, heute in 20'15''. aber eben, alles im zügigen tempo. ich möchte nämlich ab jetzt jedes mal beim coll de rates etwas schneller hochfahren als das vorherige mal. es wird wohl immer rund eine minute schneller werden, beim 6ten oder 8ten mal sicherlich nur noch ein paar sekunden... . mein tipp für meine bestzeit würde ich mit einer 16min-zeit einschätzen und werde dies dann ende der zweiten woche mit vollem elan und einsatz probieren. heute gings eben wieder über diesen pass, zudem fuhren wir über tolle und eher verkehrsarme strassen. die landschaft und allg. die strassen sind der pure gegensatz zum hässlichen benidorm selbst. hier gibt es super strassen in einer traumhaften umgebung, allerdings erst sobald man 30min aus benidorm rausgefahren ist. morgen ist ruhetag, oder eben, mein nächster laufversuch steht an.
22.02.zum ersten mal nach benidorm
 nach vielen jahren gran canaria und tossa de mar gehts nun wiedermal an einen ganz neuen trainingslagerort. ich bin gespannt, wie es dort zum trainieren ist und freue mich, nicht jede kurve und jeden gullideckel auswendig zu kennen. morgen früh (abflug schon 06:30 uhr!) gehts also los mit luki und marco tempini, mit easy jet gehts nach alicante und dann weiter mit einem busli nach benidorm. wir werden in einem 4-sterne-hotel gastieren, anscheinend mit internet, kraftraum, spa-bereich und vollpension! unterkunftsmässig wird es nun also komplett anders aussehen als noch zuvor in gran canaria, auch streckenmässig erhoffe ich mir ein etwas attraktiveres (= flach, coupiert bis bergig) gelände. mit dem laufen werde ich wohl noch eine knappe woche nichts versuchen, ehe ich dann wohl meine ersten laufversuche doch auf spanischem boden machen werde. ich hoffe das beste!
20.02.3 x 33.3 = 100
 diese daten standen am schluss beim gestrigen radtraining auf dem tacho. eigentlich wollte ich zuerst 4h durch den, noch für mich fast unbekannten, jura tuckern. doch für das 'tuckern' konnte ich mich dann nicht zufriedengeben und hatte dann nach ca. 1h fahrzeit die idee, dass ich 100km in 3h fahren könnte. meine routenwahl ging exakt auf und so standen dann tatsächlich 3h fahrzeit und eine distanz von 100km bei der ankunft auf dem tacho. schweizer präzision würde ich sagen;-) für diese jahreszeit fühle ich mich bereits sehr gut im schuss, denn einen 33.3km/h-schnitt über 100km in unserem coupierten gelände zu fahren, das könnte ich nicht mit unförmigen beinen... . übrigens, es war für mich das erste training mit start und ziel in meiner neuen heimat in muhen, denn das zügeln hat nun ein ende und wir haben mittlerweile alles schön eingeräumt und eingerichtet. 'leider' kann ich nun das leben in den eigenen vier wänden nicht lange geniessen, denn es geht ja bereits am samstag morgen früh wieder los richtung spanien. bis dahin werde ich mein läuferknie weiterhin ruhen lassen und dafür noch zwei weitere, wenn auch etwas gemütlichere als das gestrige, radtrainings machen in der schweiz.
14.02.runnersknee und umzug
 die diagnose des verletzten knie's: runnersknee im anfangsstadium. nun muss ich wohl sicherlich 2 wochen komplett aufs laufen verzichtet, radfahren werde ich hingegen etwas reduziert. das ist nun natürlich nicht gerade eine tolle sache, aber ich nehme es mit fassung, schliesslich kommt der saisonanfang erst in rund 2 monaten, somit ist noch nichts verloren;-) etwas ablenkung gibt mir im moment mein auszug aus dem elternhaus. gestern war der erste grössere zügeltag, bis sonntag abend sollte dann die wohnung bezugsbereit sein. ich werde mit meiner freundin corinne nach muhen in eine 4.5-zimmer-neubauwohnung einziehen. von dort kommen übrigens die intelligentesten kühe her, die können nämlich den halben dorfnahmen aussprechen *hehe* muhen ist 2km von kölliken entfernt, das sollte allen tri- und duathleten eher bekannt sein. der standort ist perfekt, nicht nur zum trainieren:-) corinne wird als juristin mit abgeschlossenem masterstudium ein praktikum machen und ist in 15min mit dem wsb-bähnli in aarau. ich selbst bin mit dem auto auch in 15min über die autobahn in zofingen an meiner arbeitsstelle. jetzt heisst es aber erstmals, kräftig zuzulangen mit kisten und möbel schleppen, ehe unser 'heim' wohnbereit ist.
11.02.trainingslager gran canaria
 nun bin ich wieder zuhause in der schweiz. nicht wirklich happy, denn mit meinem knieproblem konnte ich nicht nach wunsch trainieren und muss nun schauen, wie es mit meiner weiteren vorbereitung weitergeht. insgesamt war es aber schon eine schöne zeit, mit ein paar tollen highlights. aber eben, als duathlet kann ich nicht zufrieden sein, wenn ich schlappe 5h laufen kann während drei tl-wochen:-( der bericht und photos gibt es hier: >>>
07.02.gc-news: problemfall knie
 jaja, mein knie macht mir im laufen immer noch sorgen. auf dem rad gehts alles paletti, aber bei den laufversuchen am montag und heute gings wiederum nur gerade ca. 10min ohne probleme. ich habe zwar nicht wirkliche schmerzen, doch ich ignoriere einfach die probleme nicht und will sie ja nicht groesser werden lassen. so belasse ich es im moment lieber mit laufversuchen, anstatt mit schmerzhaften 1h-lauftraining. somit werde ich wohl nach meiner rueckkehr in die schweiz einem arztbesuch nicht ausweichen koennen. am montag stand dann die erste radausfahrt mit luca und raffael an, welche die insel ueberhaupt noch nicht kannten und einen gc-guide gut gebrauchen konnten. am dienstag machte ich dann einen ruhetag, dem knie zuliebe, ehe ich am donnerstag gemuetlich mit luki und sonja eine schoene runde abspulte. eben, dann nach dem heutigen missglueckten laufversuch forderte ich mich dann auf dem rad und flitzte so schnell vom pozo wie noch nie. in gerademal 33'30'' von der fataga-passhoehe ins cordial green golf, das war eine schnelle abfahrt und zudem war die ausfahrt mit einem 27.2km/h schnitt mit pozo-besteigung auch nicht gerade ohne. morgen und uebermorgen werde ich nochmals gas geben auf dem rad und die warmen tage noch moeglichst gut ausnuetzen, bevors dann am sonntag zurueck geht in die schweiz. das wetter war uebrigens gestern und heute perfekt: wolkenlos und ca. 25'C warm. ich hoffe, dass ich nun noch wenigstens einen guten trainingslagerabschluss mit dem rad hinkriege. das knie macht mir schon einwenig sorgen, da irgendwie auch die mechanik selbst im linken knie nicht einwandfrei zu funktionieren scheint. ja nu, in der naechsten woche werde ich sicherlich etwas mehr wissen, hoffentlich...

trainingsprotokoll:
mo: 10' laufversuch, 3h15' rad
di: ruhetag wegen knie
mi: 3h20' rad
do: 10' laufversuch, 5h06' rad
03.02.gc-news: epic ride deluxe
 auch nach dem letzten ruhetag hat mir das knie leider am freitag morgen nach 10-15min im lauftraining muehe gemacht und ich musste wieder nach hause spazieren. nach dem suchen einer diagnose sind wir wohl fuendig geworden. um eine entzuendung kann es sich nach den syntomen nicht handeln kann. momentan sieht es so aus, als haetten (durch das kraftvolle training) muskulaere veraenderungen am bein eine etwas andere knieposition/-haltung bei laufen/radfahren hervorgerufen, welche nun einfach beim laufen im knie ungewohnt ist und deshalb probleme macht. ich werde nun einfach gut dehnen und die muskeln lockern und in ein paar tagen einen erneuten laufversuch wagen. am freitag konnte ich mich somit umso mehr motivieren fuers radtraining und hab dann mit mosi entschieden, dass wir am samstag (sein letzter trainingstag..) die windmuehlenrunde machen werden. da die kuestenstrassen nun gesperrt ist, mussten wir anfangs einen umweg machen ueber ayacata, was uns auf eine endzeit von ca 7.5h bringen sollte. wir fuehlten uns aber so gut (angepasstes tempo, gute verpflegung, bestes wetter..), dass wir nach 6.5h fahrzeit bei der rueckfahrt via ayacata uns entschieden, noch 'kurz' auf den pozo zu fahren. somit konnten wir nach ueber 7h auf dem hoechsten punkt von gc den momenten und die herrliche aussicht geniessen, bevors dann wieder auf meereshoehe ging. nach ueber 8.5h blieb dann der tacho stehen, ein neuer rekord fuer mich. das hat spass gemacht und so bloed es auch klingen mag, im nachhinein kam mir dieser 'epic ride deluxe' sogar sehr kurzweilig vor. aber eben, das wird wohl nur noch mosi nachvollziehen und verstehen koennen:-) heute ist somit wieder ruhetag angesagt, ehe es in meine letzte gc-woche geht. waehrend mosi und meine freundin corinne heute wieder nach hause reisen mussten, sind sonja und luki in 'mein' bungalow eingezogen. zudem sind heute auch luca und rafael wyss eingetroffen, mit welchen wir sicher das eint oder andere training absolvieren werden.

trainingsprotokoll:
fr: 10' laufabbruch, 3h32' rad
sa: 8h35' rad
31.01.gc-news: auf zum naechsten problem
 ich hab mir sagen lassen, dass der begriff 'lebensmittelvergiftung' fuer meinen fall einwenig zu 'hart' war. nun ja, fakt war aber, dass ich wohl sicher wegen verdorbenen lebensmitteln diese argen magenprobleme hatte. jetzt ist aber alles soweit wieder ok. am montag konnte ich schon wieder einen lockeren trainingstag absolvieren. doch beim morgentlichen lauftraining bekundete ich am schluss probleme mit meinem linken knie. die laufrunde am naechsten tag musste ich gar nach 10' abbrechen und nach hause spazieren. ich hatte zwar wirklich nur leichte schmerzen, aber ich will nun nix riskieren, bis zum saisonanfang geht es ja noch ein gutes stueck. im alltag und bei den radeinheiten verspuere ich indes keine probleme mit dem knie - zum glueck. so konnte ich doch einen 3er-block im sattel abspulen. am dienstag wollten mosi und ich mal die fataga 'schnell' bezwingen, 1h13' standen am schluss auf dem tacho. der mosi ist schon jetzt in form, die letzte woche hat er gar die 40h-grenze mit trainings geknackt. der typ hat eine ausdauer, puh:-) heute ist bei mir ruhetag, ehe ich es morgen freitag wieder mit einem lockeren lauf probiere. ich hoffe, dass das knie haelt und dass ich in meiner dritten gc-woche wieder beide disziplinen ohne ruecksicht trainieren kann. ansonsten haben wir es ganz gut hier. luki und sonja kommen jeweils jeden morgen und abend in unser bungalow und so essen wir dann zu fuenft an einem tisch. das wetter ist perfekt, gerade jetzt ist es wirklich warm und praktisch immer sonnig. so kann es weitergehen:-)

trainingsprotokoll:
mo: 59' laufen (knie), 3h13' rad
di: 10' laufabbruch, 4h32' rad (1h13' fataga)
mi: 5h07' rad
do: ruhetag
27.01.gc-news: lebensmittelvergiftung
 es kam ganz anders als erhofft und erwartet. am freitag, bei prachtswetter, konnte ich tolle einheiten absolvieren. am morgen machte ich eine 1h-laufrunde mit 10x30" schnell und am schluss 3 steigerungssprints, um das sonst etwas monoton wirkende lauftempo attraktiver zu gestalten. am nachmittag spulte ich dann mit mosi ueber 5h ab, was laune auf mehr machte. doch dann gings ziemlich schnell. von der einten auf die andere stunde war in der nacht auf samstag hochbetrieb auf der toilette:-(( mich erwischte wohl ziemlich sicher eine lebensmittelvergiftung = durchfall / erbrechen. an training war natuerlich nicht mehr zu denken. auch heute werde ich mich schonen, obwohl ich mich schon im verlaufe des gestrigen tages wieder etwas besser fuehlte. nun geht es mir schon wieder ziemlich gut, aber natuerlich noch etwas kraftlos. ich rechne damit, dass ich morgen montag wieder mit trainieren weiterfahren kann. heute ist jacqueline nach hause gereist, gleichzeitig sind luki und sonja eingetroffen. ich muss nun von tag zu tag schauen und dann je nach dem einscheiden, wie viel training moeglich ist. ich bin aber guten mutes und blicke zuversichtlich auf meine 2. und 3. gc-woche...

trainingsprotokoll:
fr: 1h laufen (10x30"), 5h05' rad
sa und so: lebensmittelvergiftung, kein training
24.01.gc-news: guter einstieg
 die anreise am sonntag war unkompliziert und verlief fast ohne probleme. leider kam der reisekoffer von jacqueline nicht mit, er ist aber am montag verspaetet eingetroffen. das wetter war seit unserer ankunft ganz ordentlich. es ist warm und meist bewoelkt bis sonnig. durch die fruehe ankunft am sonntag spulten mosi und ich schon die ersten lockeren km auf dem velo ab. am montag und dienstag waren dann je ein lauf- und radtraining angesagt, ehe wir gestern zu unserem ersten und laengeren velofaehrli gestartet sind. es ging ueber die cruz de tejada auf den pozo hoch, bei bestem wetter. selbst auch 2000mum konnten wir ohne aermlinge oder windweste fahren, fuer die abfahrt mussten wir uns dann natuerlich schon etwas 'einpacken'. ich bin ganz zufrieden mit zyklus nr.1 und hatte bisher keine probleme. die beiden frauen absolvieren indes ihr eigenes programm, sie haben ihr fokus aber klar auf den laufeinheiten. trotzdem fahren auch sie ein paar km im sattel und waren gestern z.b. zum ersten mal auf der fataga. nach dem heutigen ruhetag gehts in den naechsten 3er-zyklus, wobei mosi und ich am sonntag einen 7-stuender auf dem plan haben. mmhh, momentan fuehle ich mich bereit, hoffentlich dann auch am sonntag...

trainingsprotokoll:
so: 1h14' rad
mo: 56' laufen, 3h05' rad
di: 1h laufen, 4h17' rad
mi: 5h32' rad
do: 30' laufen / ruhetag
19.01.auf nach gran canaria
 das velo ist geputzt, eine neue kette, kassette und reifen sind montiert und somit bin nicht nur ich selber bereit für die kommenden drei wochen an der wärme. eigentlich wäre ja unser momentanes winterwetter absolut voll trainingstauglich gewesen, aber mit dem sonnenschein und den bergen von gran canaria kann mein trainingsgebiet in der schweiz leider nicht ganz mithalten:-) morgen gehts also los in richtung süden, zusammen mit meiner freundin corinne, dem gran-canaria-erprobte mosi und der läuferin jacqueline (laufkollegion von corinne) hausen wir zusammen in der bungalow-anlage cordial green golf in maspalomas. also wieder die alt bewährte unterkunft... . nach einer woche wird dann luki mit freundin sonja zu uns stossen und somit die gruppe etwas aufmotzen. ich werde mich wie gehabt nach jedem fertigen zyklus hier im tagebuch mit gc-news melden. na dann, adios!
16.01.die letzten lang-lang-einheiten
 in den vergangenen tagen konnte ich nochmals gute einheiten absolvieren. bei den doch eher milden winterverhältnissen mache ich oft velofahrten von 2.5-3h plus eine laufeinheit. seit trainingsbeginn vor drei wochen hatte ich keine beschwerden oder probleme. von sonntag auf montag änderte sich das aber sehr kurzfristig, da ich plötzlich mit argen magenschmerzen keine stunde am stück schlafen konnte. da ich weder eine grippe hatte noch blinddarmbeschwerden, waren mir diese heftigen schmerzen in der magengegend ein rätsel, vorallem auch nach dem urplötzlichen verschwinden im verlaufe vom montag morgen. von der einten auf die andere sekunde, keine schmerzen mehr! na gut, auf ein training am montag verzichtete ich aber noch aus vorsicht, doch schon am dienstag sass ich wieder über 3h im sattel und sogar beim laufen verspürte ich nichts mehr. somit gehts nun in die letzten paar tage vor dem ersten trainingslager (geplant sind zwei). ich freue mich auf die sonne und meine zweite wintertrainingsheimat 'gran canaria'.
09.01.bald konkurrent von 'schmolke carbon'?
 noch hab ich nicht mal die erste und äusserst stabile version vom 'coal light flex' komplett fertig (ok, das finish/farbe fehlt noch..), da habe ich schon eine ernstzunehmende idee auf blatt gebracht, eine eigene 'coal light flex'-version praktisch nur aus carbon zu fertigen. da ich schon jetzt mit zwei aluteilen (untere und obere aufnahme) auf solide 230gr komme, rechne ich mit einem gewicht für eine fast-voll-carbonversion (nur untere aufnahme aus alu) von ca. 180gr. es gibt einen einzigen aerolenker-hersteller, der ein solches gewicht 'anzubieten' hätte. dies ist schmolke carbon, welche aber ihr leichtester aerolenker (ca. 175gr) für satte 430 euro verkauft. für das pyrenäen-rennen in val d'aran wäre dann ein selfmade-180gr-aerolenker natürlich eine fesche sache;-)
08.01.guter motor und 'coal light flex'
 die trainings im neuen jahr verliefen bisher sehr gut. auf dem rad gehts super voran, wider erwarten läuft mein 'motor' wie geschmiert. selbst 3h-fahrten machen mittlerweile saumässig spass und die beine kurbeln super,- auch bei etwas schnelleren kilometern. das momentane gute winterwetter schont die gelenke und die mukis und vorallem die motivation könnte nicht besser sein, um ein paar gute km auf den schneefreien strassen zu absolvieren. nun habe ich noch 1.5 wochen zeit in der schweiz, um mich 'warm zu fahren' für das erste trainingslager auf gran canaria. aber ich bin guten mutes, dass ich dann ohne grössere probleme den pozo las nieves ein paar mal bezwingen kann;-)

winterzeit heisst für mich auch tüftelzeit. so bin ich gerade an einem aerolenker-prototyp. neu ist aber, dass es ein abnehmbarer aerolenker-aufsatz ist und selbst die armschalen sind abnehmbar und somit variabel. gewichtmässig bin ich schon sehr zufrieden, so ca. 250gr sind doch ok, oder?! nun gehts noch einwenig an die optik und an das eint oder andere detail. in kürze wirds sicher ein paar photos vom 'coal light flex' zu sehen geben.
01.01.doch nicht ins tessin
 auf eine trainingswoche am lago maggiore musste ich nun doch verzichten, da das wetter in den kommenden tagen ziemlich übel (kalt und vorallem nass/schnee) werden wird im tessin. daher bleibe ich nun halt im kalten, dafür aber trockenen mittelland. jedenfalls konnte ich meine ersten drei trainings auf dem strassenrad (2 / 2.25 und 2.10h) gut hinter mich bringen. noch in dieser woche möchte ich die 3h-grenze überschreiten und somit meine ausdauerleistung wieder etwas in schwung zu bringen...
   
       
   
         
   
    © 2003 Jonas Baumann
RiesenGrossenDank an LukasBaumann!