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weitere Trainingslager
mit Bericht und Photos >>>

 

Blitzeblank ging dieses Trainingslager von statten. Ich konnte zwei Wochen lang super gut trainieren unter der wärmenden Sonne auf der Kanareninsel. Mit den anderen drei machte es unheimlich Spass, jeden Tag zahlreiche Stunden abzustrampeln oder ein paar Laufkilometer am Strand abzuspulen. Das Wetter zeigte sich grösstenteils von seiner besten Seite und so absolvierte ich natürlich das gewünschte Programm im Handumdrehen. Mein aktueller Formstand kann ich deshalb schon als 'beachtlich' abstempeln und eine erste Basis ist gelegt.

Wann: 01.01. - 15.01.06
Wo: Maspalomas, Gran Canaria
Wer: Baumann Lukas, Kölliker Mark, Moser André, Baumann Jonas
Wieviel: 21 Einheiten (12 Rad, 9 Laufen)
Rad: 52°22' (1296 km)
Laufen: 7°02'

Photos: >>>

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.: Tag 1

motivation pur
die riesengrosse motivation der ganzen truppe war recht gut zu spüren, vorallem mosi war richtiggehend heiss, ja fast schon kribbelig, die strassen gran canaria's hineinsaugen zu können. mit iberworld gings von basel direkt nach gran canaria, diesmal haben auch die fahrradkoffer den richtigen weg genommen, nicht wie im februar 05, wo diese alleine weitergeflogen sind nach lanzarote. nach einem kleinen knatsch am flughafen wegen dem transport der fahrräder zur bungalowanlage, wurden wir also von der insel mit angenehmen 20°C am abend empfangen. die bungalows und das restaurant sind akzeptabel, mehr braucht es aber nicht unbedingt, vorallem für den preis von 767 euro für die zwei wochen... . auf ein lauftraining verzichteten wir am abend nach der späteren ankunft und gingen etwas früher schlafen, so dass wir dann am nächsten morgen richtig frisch loslegen können.

reiner reisetag

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.: Tag 2

mit blick zum teide
wow, so macht trainieren spass. am morgen liefen wir locker einwenig durch maspalomas bei herrlichem wetter, in kurz-kurz-montur. wir waren auch auf der suche nach dem leichtathletik-stadion, dort möchten wir dann vielleicht ein paar mal lockere intervalls machen, vorallem um das training kurzweiliger zu gestalten. nach einer stündigen pause schwangen wir uns dann zu viert auf die räder (natürlich jeder auf seinen eigenes, so zb chöli auf vivienne II...:-)) über die alto de fatago kurbelten wir uns immer höher in die berge hinauf bis auf die cruz de ayacata. von dort sah man dann den teide von teneriffa so gut wie noch nie zuvor in den vergangenen trainingslager. bei diesem aussichtspunkt drehten wir dann um und brausten über dieselbe strecke wieder zurück.

L: 52'
R: 3°21'33'' 81.37km 24.2km/h 192W

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.: Tag 3

gute ausdauer, naja
der lockere lauf nach dem frühstück ging über die sanddünen von maspalomas, das bei sonnenschein. war mal was anderes über sand zu laufen, es ging aber eigentlich ganz gut. nach dem lauftraining gabs eine kurze pause, bevor wir dann zum radtraining gestartet sind. wir kletterten über soria den nationalpark hoch bis nach ayacata. mosi's beine machten dann nicht mehr das gewünschte mit, er nahm anschliessend den direkten weg zurück. wir drei verbleibende machten dann zwei wendepunkt-strecken als bonus und brausten über die alto de fataga in richtung maspalomas zurück. als wir dann die ersten häuser des städtchens erreicht hatten war ich doch recht 'angenockt' und war froh, in kürze vom rad steigen zu können. da machte sich halt die trainingsärmere winterzeit bemerkbar, aber beim nächsten zyklus wird das sicher schon besser gehen, hoffe ich zumindest...

L: 48’
R: 4°40’27'' 114.58km 24.4km/h 183W

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.: Tag 4

der pozo schenkt einem nichts...
die beine waren am morgen doch schon etwas müder als die tage zuvor, aber schon nach 20min fahrzeit drehten sie schon wieder rund. das würde auch nötig sein, denn heute müssen sie noch weitere 5h kurbeln, und das über den pozo las nieves, der härteste berg auf gran canaria. die anfahrt über die alto de fatago und dann via santa lucia war schnell zurückgelegt. danach kamen dann die ersten rampen vom pozo. als info über die steilheit einer rampe: mit 350 watt und einer 48 trittfrequenz (39-29 gekettet..) fährt man so um die 8.4 km/h. naja, da muss man durch, der pozo bezwingt man schliesslich nicht gratis, der schenkt einem nichts. ab der hälfte wurde leider das wetter immer schlechter, nebel und ziemlich kühle temperaturen erwarteten uns auf der passhöhe. in der abfahrt wurden die finger dann so klamm/kalt, dass sie fast schmerzten. bremsen und schalten ging verdammt schlecht. etwas weiter unten mussten wir dann kurz anhalten, um die finger bei stillstand zu wärmen. mit etwas weniger als 6h beendeten wir unseren arbeitstag. wir sind froh, morgen einen ruhigen und hoffentlich wärmeren tag auf meereshöhe verbringen zu können.

R: 5°48'34'' 134.31km 23.1km/h 193w

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.: Tag 5

ruhetag ohne 'sönnele'
gar nichts sportliches wollte ich nun doch nicht machen am ruhetag. so machte ich mich mit chöli nach dem frühstück auf zu einer laufrunde durch die parkwege von maspalomas. gleich anschliessend gings dann zu viert noch kurz aufs rad, um die beine einwenig locker zu fahren. ab mittag hätten wir somit genügend zeit gehabt uns zu sonnen am strand. ja genau, hätten! denn das wetter war leider sehr bewölkt und daher gaben wir uns zufrieden mit billiard spielen, daten-analysen vom srm, internet-updates, rumhängen usw. die müdigkeit vom zyklus 1 hält sich in grenzen, bin also bereit für weitere taten...

L: 33’
R: 44'18'' 18.54km 25.0km/h 116w

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.: Tag 6

gute beine, gutes wetter
nach dem aufstehen am morgen waren die beine leider etwas träge, aber ich wusste schon da, dass sich das im laufe des trainings schnell beheben lässt. bei der laufrunde nach dem frühstück stampfte ich mehr vor mich hin als zu springen wie ein hase. im park auf einem naturweg machten wir dann zwei kurze intervalle und siehe da, meine beine waren 'zurück'. von da an verlief dann der tag bestens, denn nicht nur die sonne zeigte sich viel, sondern auch auf dem rad kurbelte es wie von selbst. das allerdings nicht nur bei mir, sondern in der ganzen truppe war die stimmung auch nach einem 5h-trainingstag bestens. ach ja, die bräune kommt langsam...

L: 53'
R: 4°04’13'' 104.31km 25.6km/h 197w

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.: Tag 7

fahrt endete mit crash
tolles prachtswetter lies uns schnell aus den federn hüpfen. nachdem wir einen happen im magen hatten, liefen wir locker zum strand durch die dünenlandschaft, danach noch einwenig in den parkanlagen. einfach gigantisch, morgens um 10.00 uhr in kurzen hosen und im ärmellosen shirt, leicht schwitzend eine laufrunde zu drehen. danach plägerten wir noch einwenig auf der terasse an der sonne, bis wir dann um 12.45 uhr losbrausten mit den rädern. leider einwenig verspätet, denn ich hatte direkt beim losfahren einen platten reifen zu beklagen, also musste dies noch zuerst behoben werden. die fahrt ging in richtung berge, oben wars wirklich ziemlich kühl und leider nieselte es auch aus den wolken. so nahmen wir bei ayacata dann den direkten weg richtung meer. nach einem platten von luki war der 'drive' leider weg bei mir. ich wollte aber schon noch einen 4.5h-er machen mit einer zusatzschlaufe bei maspalomas. bei einem kreisel gabs dann leider ein malheur zu beklagen, denn chöli und mosi hatten zusammen einen crash und chöli verletzte sich an der augenbraue mit einer platzwunde. glück im unglück, mehr ist nicht passiert. auch das krankenhaus war gleich 200m entfernt und so war die wunde von chöli schnell genäht. danach verzichteten wir natürlich auf einen weiterfahrt. naja, kann's halt geben.

L: 53'
R: 3°43’30'' 92.58km 24.8km/h 189w

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.: Tag 8

zu zwei auf der schönsten route gran canaria
nach dem frühstück entschieden sich chöli und luki auf einen radfreien tag. denn luki plagen im moment arge sitzbeschwerden und chöli muss wegen prellungen vom gestrigen sturz forfait erklären. so machten sich mosi und ich zu zweit auf den 6-stünder. zuerst ostwärts der küstenstrasse entlang, danach über den saftpass nach san nicolas und anschliessend durch das schönste tal gran canarias in richtung artenara. wir fuhren die ersten 3h wirklich gemütlich und profitierten so in den härteren steigung von den gesparten körnern. das wetter war uns auch noch gut gesinnt und so kamen wir mit einem zufriedenen smile zurück. heute war ich ausserordentlich gut drauf und musste mich fast zusammenreissen, um nicht schneller zu fahren. aber genau solche gut zuendegeführten 6-stünder sind das richtige im moment für die reine grundlagenausdauer.

R: 6°03’20'' 148.00km 24.4km/h 195w
L: 30'

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.: Tag 9

nasser ruhetag
schon in der nacht auf heute schüttete es wie aus kübeln. am morgen wars dann nicht anders, es pisste ununterbrochen. egal, lieber am ruhetag als an einem 6-stünder-tag. so gesehen hingen wir dann den ganzen tag einwenig herum, am mittag spazierten wir dann zum faro2, wo wir uns eine pizza gönnten und den gruppeninternen 'vier gewinnt'-könig krönnten. ich blieb ungeschlagen...:-)

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.: Tag 10

gute trainings unter stahlblauem himmel
die batterien sind wieder voll, gut erholt stand ich also morgens um 7.45 uhr vor dem fenster und sah nur stahlblauen himmel. fast nicht zum glauben nach dem gestrigen tag, aber der heutige tag war der schönste unserers bisherigen aufenthalts. den ganzen tag kein wölkchen am himmel! den tag nutzen wir am morgen mit einem lauf durch den park und die dünen, am nachmittag mit einem superguten radtraining mit luki (chöli kränklich, mosi knieprobleme). alles lief gut und sogar gegen ende des radtrainings hatte ich gute beine für einem kleinen test (auch als auswertungsbeispiel fürs srm gemacht...) am berg. hohe leistung bei hoher trittfrequenz am berg => 430w im schnitt über 3.12min und einem trittfrequenzschnitt von 105. nackte zahlen, ich weiss, den wenigsten wird das was wirklich sagen...

L: 53'
R: 4°00’14'' 103.08km 25.7km/h 216w

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.: Tag 11

tag 10 plus 42'
grundsätzlich wollten wir die gleichen trainings wie gestern absolvieren. also am morgen einen lauf über ca. 50' und ein radtraining über dieselbe strecke. im endeffekt gab es dann 52' beim laufen (ohne dünenpassage) und knappe 4.75h, da wir nochmals am ende der strecke von maspalomas zum 'mundo aborigen' hochgefahren sind. das wetter zeigte sich diesmal von der trüben seite. am morgen noch stark bewölkt, regnete es auf dem rad zwischen der 3. und 4. stunde. na gut, gegen ende eines trainingslagers fällt es einem leichter, bei nicht gerade so fahrfreundlichem wetter einwenig zu beissen und halt alles so durchzuziehen wie man es haben möchte. so gesehen war das ein guter trainingstag bei nicht sehr gutem wetter, mehr aber nicht.

L: 52’
R: 4°42'35'' 119.44km 25.3km/h 204w

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.: Tag 12

'overdressed' zum 6-stünder
jeden morgen dasselbe, ein blick aus dem fenster und kucken was das wetter macht. heute morgen also auch wieder das tägliche ritual. leider sah ich sehr dunkle wolken und teilweise regnete es sogar. puh, bei diesem wetter ein 6-stünder? naja, wir sind dann aber mit einer stunde verspätung (11.15 uhr) losgefahren. in richtung mogan/küstenstrasse war zum glück sogar etwas blauer himmel zu sehen, ein lichtblick also. wir wurden nicht enttäuscht und konnten trocken auf einen aussichtspunkt, etwas nach san nicolas, hinauffahren. leider zu diesem zeitpunkt etwas 'overdressed', denn die sonne brannte erbarmungslos. nach 3h fahrzeit wendeten wir und fuhren via mogan-rampe zurück nach maspalomas. mit über 6h auf dem tacho konnten wir den tag mit der fahrt auf der küstenstrasse bei einem herrlichen sonnenuntergang beenden. wer hätte das am morgen noch gedacht, dass wir die sechs überhaupt fahren können und sogar trocken hinter uns bringen können, natürlich super so.

R: 6°17’24'' 156.24km 24.8km/h 198w

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.: Tag 13

gewöhnlicher tag nach einem 6-stünder
schon als der wecker klingelte um 07.30 uhr konnte ich es kaum glauben, dass ich nun aufstehen sollte. hätte sicher noch ein paar stunden weiterschlafen können und auch das anschliessende treppensteigen machte den 6-stünder vom tag zuvor spürbar und natürlich auch der komplette 3er-zyklus mit seinen knapp 17h. naja, nach dem frühstück schnürten aber luki und ich trotzdem mal die laufschuhe und drehten eine runde. nach dem mittag auf dem rad harzte es dann doch recht schön. es kurbelte nicht wie von selbst und vorallem hatte ich mühe, guten sitz zu finden auf dem sattel. wir beliesen es mit einer kleinen schlaufe über die alto de fatago und danach mit der küstenstrasse, mehr lag motivationstechnisch nicht drin. kräftemässig ist es sicher auch gut so, da wir am letzten tag sicher nochmals gas geben werden auf dem rad.

L: 48'
R: 2°51’03'' 74.87km 26.2km/h 194w

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.: Tag 14

gran canaria von seiner schönsten seite
heute erlebten wir einen echten traumtag. vorallem die fahrt in den bergen machte super spass, denn wir hatten sicher noch nie zuvor solche sonnige verhältnisse in der inselmitte. das war natürlich ein abschlusstag erster güte, denn die kompletten sechs stunden konnten wir an der sonne trainieren und das noch über die wohl schönste route gran canaria's über san nicolas - artenara. hier möchte ich noch mosi für seinen famosen fighter-ride gratulieren, so kämpft halt nur mosi: aaahhhh, uuuhhhhh, mmhhhh.... :-) die müdigkeit vom vortag war heute wie weggeblasen und so waren auch die beine wieder richtig kurbelfreudig, jedoch ist nun sicher mein hinterteil über zwei ruhetage doch zufrieden. am abend packten wir unsere 'sieben sachen' und stiessen auf das erfolgreiche trainingslager an. sogar etwas alkohol ist geflossen...

R: 6°05’29'' 148.50km 24.3km/h 190w

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.: Tag 15

durchmachen oder kurz schlafen?
naja, um 03.15 uhr klingelte der wecker erbarmungslos. früh ging es nach hause, schon um 07.00 uhr hebte der flieger in richtung heimat ab. wirklich angenehm war das nicht gerade, denn am abend zuvor gingen wir natürlich noch was trinken und so wurde es mitternacht, bis ich in den federn lag. auf jeden fall hab ich die reise nun auch so überlebt, werde wohl aber heute abend zuhause etwas früher ins bett gehen, um den fehlenden schlaf nachzuholen. ansonsten klappte die heimreise reibungslos, alle gesund und auch alle koffer fanden den weg zurück in die schweiz. also alles tutto bene!

reiner reisetag

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Photos: >>>

 

   
       
   
         
   
    © 2003 Jonas Baumann
RiesenGrossenDank an LukasBaumann!