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  home Trainingslager Tucson (Arizona)    
   
     
 

 

 

Mal was Neues! Unter diesem Motto gings auf nach Tucson. Drei Trainingsgspänli konnte ich auch noch motivieren für die Reise nach Amerika. Es war spannend und toll zugleich, so vieles war ganz anders als in Europa und machte dieses Trainingslager zusätzlich erlebnisreich und interessant!

Wann: 25.12. - 10.01.09
Wo: Tucson (Arizona, USA)
Rad: 44°39' (1308 km)
Laufen: 11°19'
Gesamt: 55°58'

 

.: Tag 1

24h von tür zu tür
es war meine bisher weiteste reise, anstrengend aber trotzdem problemlos war sie. von zürich gings über washington nach phoenix. die immigration control war wieder mal eine mühsame sache, 1h anstehen in einem schlecht belüfteten raum war sogar ausschlaggebend, dass bei manchen der kreislauf den bach runter ging, zum glück allerdings bei keinem von unserer gruppe. der anflug nach phoenix war eine ziemlich turbulente sache, aber wir kamen heil unten an;-) anschliessend gings noch mit unserem mietwagen (dodge caravan) ca. 2h nach tucson. um 01.15 uhr nachts ortszeit packten wir nur noch die nötigsten sachen im recht grosszügigen apartement (übrigens mit geschirrspühler, waschmaschine, 3x tv und internet ausgerüstet..) aus und schlüpfen gleich ins bett.

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.: Tag 2

der tag bevors losgeht
heute regnete es. es soll aber der letzte schlechtere tag in der nächsten zeit (= wochen?) sein. somit passt das ganz gut, denn heute wollte ich mich erst noch einwenig erholen von der langen reise und machte am abend nur ein lockeres läufchen und verzichtete aufs radfahren. wäre auch scheisse, gleich beim ersten tag die kleider und das rad zu versauen, soll es doch der erste und letzte regentag sein. tagsüber machten wir noch den ersten grosseinkauf im safeway-supermarkt, wo es übrigens alles gewünschte gab, aussert gutes brot. aber das wird corinne uns vielleicht selbst backen, so haben wir morgens immer was gutes zum beissen. einen besuch bei trisports.com, einem sehr sehr grossen triathlonshop, war noch nötig für den sportfood. auf der rückfahrt machten wir einen abstecher zum "saguaro national park ost", wo es anscheinend ein paar superschöne trails zum laufen geben soll. die amis sind extrem offen und freundlich, wir wurden an verschiedenen orten einfach angesprochen.

L: 32' easy

 

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.: Tag 3

hasen auf den trails
heute gings mit dem auto zum parkplatz (kostete 5$) vom sabino canyon, wo es ein paar von den besten trails geben soll von tucson. wir waren jedenfalls nicht die einzigen unterwegs, es hatte viele sportliche gleichgesinnte und ab und zu waren auch tiere auf den trails. grosse hirsche konnten wir entdecken, aber auch kleine flitzige hasen waren zu sehen. den angeblich besten trail (phoneline trail) konnten wir nicht ausfindig machen, werden aber sicher wieder dorthin gehen. die trails sind wirklich super, manchmal eng und schmal wie ein wanderweg, dann wieder etwas breiter wie zb die laufwege in st.moritz. genau so liebe ich es, langweilig wird es mir auf solchen trails nie! am nachmittag auf dem rad mussten wir zuerst einmal die richtigen strassen suchen und mussten prompt ein paar mal kehrtum machen. ansonsten erwischten wir gute strassen, welche manchmal steckengerade durch die prärie führten. da das strassensystem in amerika ein sehr einfach ist, kann man sich anhand der strassennamen recht gut zurechfinden. es wehte ein kalter wind und die winterkleider waren die richtige wahl. morgen solls weiter etwas wärmer werden

L: 1°05' traillauf im sabino canyon
R: 2°58' 87km in richtung vail

 

   

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.: Tag 4

zwischen kaktus und schnee
mit dem auto fuhren corinne, simone und ich die 25min zum saguaro national park. eli musste den ganzen tag aussetzen wegen wasser im knie. stahlblauer himmel und tolle trails machten das lauftraining perfekt. es war einer meiner schönsten läufe, nur vielleicht das val roseg im engadin kommt dem heutigen trainingsläufchen nahe... . ab und zu spürte man beim laufen, dass man den kakteen und den vielen stachelbüschen ja nicht noch näher kommen sollte;-) die temperaturen waren morgens um 10.00 uhr noch frisch mit ca. 12°C, am nachmittag beim radfahren warens aber schon fast 20°C. so konnte ich ohne winterklamotten zu meiner fahrt aufbrechen. heute gings den mt.lemmon hoch, bis zum anstieg hatte ich mit dem velo über eine halbe stunde zu fahren, obwohl das auf der karte aussieht als wäre man in ein paar minuten dort vom apartement aus. tucson ist extrem gross, so auch die strassen. heute musste ich 2x vom velostreifen ganze drei spuren nach links rüberfahren um links abzubiegen zu können. das war beim dichten verkehr gar nicht so einfach, aber hier in tucson sind die radfahrer als strassenverkehrsteilnehmer sehr gut akzeptiert und überall gibts radfahrerschilder. aber eben, dann bin ich den mt.lemmon einen teil hochgefahren. die passstrasse ich nicht sonderlich steil, aber doch sehr lange, führt sie doch auf über 2800müm hoch bis zu einem skigebiet. so weit nach oben konnte ich nicht fahren, ab ca. 2000müm war die strasse etwas winterlich und so konnte ich nur bis zur marke mile16 (etwas oberhalb vom windy point) hochfahren, bis ganz oben wären immerhin noch 9 miles mehr zu kurbeln. die berglandschaft sieht super aus und die tiefblicke auf die stadt tucson waren genial. da oben gibts anscheinend auch ein paar wilde tiere den strassenhinweisen nach: braunbären und bergpumas. machte aber leider, oder vielleicht zum glück, keine bekanntschaften mit denen;-) ach ja, der verkehr auf der bergstrasse war brutal heute am sonntag, obwohl jedes auto 5$ gebühr bezahlen muss, aber der benzin ist ja dafür hier saubillig, oder gibts in der schweiz den liter auch für 50 rappen?

L: 1°00' traillauf im saguaro national park (cactus forest trail)
R: 3°19' 94km mt.lemmon bis mile16 (etwas oberhalb windy point)

 

   

 

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.: Tag 5

auf abwegen und einmal durch die stadt
am morgen ging ich mit den beiden frauen auf einen longjog. ahnungslos schnappten wir einfach mal einen trail, der führte uns aber immer mehr in die berge hoch, manchmal war kurzes wandern angesagt;-) die sonne brannte schon ordentlich runter, wir schwitzen und entschieden uns einmal zur rückkehr, nachdem zwei bergwanderer erstaunt gefragt haben: "hey guys, what are you doing here?";-) schlussendlich kamen wir aber sehr pünktlich wieder zurück. nachdem am morgen noch knapp über 0°C herrschten, wars am nachmittag richtig sommerlich warm. auf dem velo gabs bis 28°C, aber die luft war sehr sehr trocken, so war die temperatur in kurz-kurz montur sehr angenehm. die temperaturschwanken sind aber schon krass, vorgestern in winterkleider bei 8°C unterwegs, heute schwitzend bei 28°C! die radfahrt ging einmal quer durch die stadt (obwohl hier nicht der stadtkern gemeint ist..), alles dem rillito river entlang auf der river road. hier in tucson gab "einmal durch die stadt und zurück" fast 80km, das sind doch ziemlich andere dimensionen als zb in der schweiz... . der strassenverkehr stellt kein problem dar, obwohl es natürlich ungewohnt ist auf 6-spurigen strassen rad zu fahren, man hat aber fast immer einen seperaten radstreifen zur verfügung. am abend sind wir dann auswärts essen gegangen, da heute simone geburi hat! happy birthday nochmals an dieser stelle!

L: 1°28' traillauf im sabino canyon von zuhause aus
R: 2°35' 79km river rd / silberbell rd (einmal durch die stadt und zurück..)

 

   

 

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.: Tag 6

1/4ps vs. 500ps = 1:0 für aston martin
nach einem müesli und einer banane (das war mein frühstück..) fuhren eli und ich zuerst mit dem auto eine halbe stunde zur tangerine road an die westliche stadtgrenze. von dort gings zuerst auf stark befahrenen highways ins avra valley. erst dort fingen die schönen strassen an, erst noch am computer zuhause in der schweiz betrachtet und nun war ich also mittendrin in der kakteenlandschaft. es schien fast etwas zu kitschig bei diesem traumwetter. nachher mussten wir wieder eine stadtnahe strasse abfahren, bevor wir rechts abbiegen konnten in richtung gates pass wo es ruhiger zu und her ging. mit einem pass hatte dieser hügel eigentlich nichts zu tun, war aber trotzdem super schön. vorallem auf der hinteren seite in richtung mexiko gabs unberührte prärie so weit das auge reichen konnte. über eine knapp 30km lange gerade strasse gings wieder zurück zum auto. eli nahm dann das auto bis nach hause, während ich noch die letzten 30km durch die foothills mit dem rad abspulte. kurz vor zuhause stand ich dann an einer ampel zuvorderst mit einem aston martin sportwagen. er hatte seine fenster unten und hat freundlich rübergekuckt, ich hab ihm dann einen ampelsprint angeboten, meine 1/4ps gegen seine 500ps. naja, der ausgang des rennens war dann eindeutig;-) trotz der schmerzenden niederlage kam ich dann zufrieden zurück und freue mich nun auf den ruhetag!

R: 5°28' 170km picture rock rd / gates pass / sonoita rd

 

   

 

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.: Tag 7

zu besuch in der westernstadt
ruhetag: am morgen gings an den pool vom apartement, die sonne brannte schon richtig runter. am mittag fuhren wir mit dem auto ins 45min entfernte oldtucson im saguaro nat'l park west. oldtucson ist eine westernstadt, wo schon x-mal westernfilme gedreht wurden und heute eine touristenattraktion ist. es war ganz lustig dort, im grand palace saloon die girls tanzen (ja sogar der joni musste auf der bühne tanzen mit den girls;-)) zu sehen oder vor dem hotel del toro eine inszinierte schiesserei mitzuerleben. die sonne war dermassen intensiv, manchmal tat etwas schatten ganz gut. mit vollem bauch und null sport konnte ich heute wieder genug energie gewinnen für die nächsten vier trainingstage.

Ruhetag  

 


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.: Tag 8

erste intensivere phasen
frisch aus den federn gehüpft nach dem ruhetag gings wieder mal mit dem auto zum schönen saguaro nat. park. dort lief ich dann noch 20' im mitteltempo auf den trails, wobei auch eine gute koordination der beine/füsse beim hohen tempo stark gefragt war. machte aber unheimlich spass und das training war sehr kurzweilig. zurück gefahren ist dann meine freundin mit dem auto, zum ersten mal auf amerikanischen strassen. ihr hat anscheinend das cruisen mit dem auto mehr freude gemacht als das lauftraining;-) am nachmittag unter wolkenlosem himmel wollten eli und ich dann den mt.lemmon in angriff nehmen, leider war dann aber die passtrasse gesperrt und so mussten wir eine andere route kurzfristig nehmen. naja, wir sind dann in richtung colossal cave national park gefahren, wobei ich meine ersten kraftausdauer einheiten einbaute. hatte schon guten druck und werde die KA-phasen ab nun vermehrt einplanen ins training.

L: 1°05' mit 20' MT beim traillauf im sag.nat.park
R: 3°38' 115km mit KA 340-400w (freeway-old.sp.tl-colossal-zurück)

 

   

 

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.: Tag 9

unruhig im sattel
die ersten intensiveren minuten von gestern spürte ich schon beim aufstehen. ein paar müskelchen an den beinen waren doch nicht mehr so locker... . es war mir somit gleich klar, dass ich heute eher einen easy-tag einlegen würde, denn momentan plane ich jeden tag nach dem anderen und habe keinen fixen trainingsplan. die 50' im lockeren laufschritt in den sabino canyon und zurück fühlten sich gegen ende immer besser an. über mittag gings mit den ladies zu trisports (immerhin über halbe stunde autofahrt..) um für sie zwei rennräder zu mieten. ist ganz gute ware (felt carbon rahmen mit ultegra), mit welcher sie sicher bedenkenlos rumkurbeln können. nachher gings gleich aufs rad, die erste halbe stunde mit den ladies, um sie auf den river radweg zu navigieren und sicher zu gehen, dass sie sich nicht gleich nach downtown verirren;-) meine velofahrt selbst war eher ein murgs, ich sass sehr unruhig im sattel. muss mich schon wieder daran gewöhnen, x stunden im sattel zu sitzen. naja, am schluss gabs trotzdem über 3h, obwohl sehr locker gefahren. so hoffe ich, dass ich morgen wieder mehr im schuss bin!

L: 50' easy sabino canyon und zurück
R: 3°16' 99km river path-tangerine-zurück

 

 

 

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.: Tag 10

ich sei ein "asshole", nicht zu fassen...
ein neuer traillauf stand heute auf dem morgentlichen programm. beim speedway trailhead gings auf den douglas spring trail. wir hatten keine ahnung, ob dieser flach, coupiert oder bergig ist. wir liessen uns überraschen und durften schon nach 5min feststellen, dass es wohl nur aufwärts ging. der trail war gut ausgebaut, es machte somit trotzdem spass, obwohl ich mit meinen langen hacken vorteil hatte gegenüber den kurzen beinchen der girls bei den treppenartigen stufen hinauf;-) weiter oben sah es dann aus wie in einer savanne, praktisch keine kakteen mehr, sondern nur das hohe hellbraune gras und sträucher zierten die herrliche landschaft. wir hatten leider nur 1h budgetiert, leider, denn ich wäre gerne noch weiter hinauf gelaufen. am nachmittag gings dann in richtung mt.lemmon. der schnee war zwar schon ziemlich weggeschmolzen, trotzdem kamen wir 'nur' bis zur marke mile18 (von 25milen) hinauf, den wir waren zu sommerlich gekleidet (ist ja klar, unten wars auch 25°C) und froren ziemlich an die finger. trotzdem konnten wir noch bei einem aussichtspunkt auf das "san pedro river valley" vom staat new mexiko hinunter blicken. während der abfahrt, vielleicht bei 50-60km/h, fuhr ein auto auf meine 'höhe' und eine mutter (nebendran ihr kind..) sah ziemlich verärgert und genervt aus, dementsprechend waren auch ihre wilden gestikulationen. ich verstand zwar praktisch kein wort, aber das letzte wort ihrer einseitigen ansprache war "asshole"! ackselzuckend gings weiter, ich wusste nicht was ihr über die leber gekrochen war...

L: 1°00' auf douglas spring trail
R: 3°47' 107km in richtung mt.lemmon bis mile18

 

     

 

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.: Tag 11

spontaner ruhetag
wir wussten schon vom wetterbericht her, dass heute ein regentag wohl ansteht. trotzdem sind wir mal so aufgestanden, um 10.30 uhr starten zu können für einen 5-6 stünder. beim start wars zwar noch trocken, doch schon nach 5min kamen die ersten regentropfen und man konnte förmlich den regen riechen. da es zusätzlich noch ziemlich kühl mit knapp 10°C war, würde das eine sehr unangenehme fahrt geben über die volle distanz. so entschieden wir uns spontan für einen vorgezogenen ruhetag, da das wetter ab morgen montag bis zum abreisetag wolkenlos sein soll. über den mittag testeten eli und ich das mexikanische restaurant "el charro" (gleich auf der anderen strassenseite..), es gab burros mit shradded beef, das war eine brutal grosse portion. noch mit vollem bauch reservierten wir beim verlassen des lokals noch einen tisch für heute abend um 19.00 uhr, denn den damen haben wir versprochen, heute mexikanisch essen zu gehen. na gut, essen wir heute halt mal 2x mexikanisch innert sechs stunden... . zwischendurch gings zum grosseinkauf, ehe es wieder in richtung "el charro" ging. diesmal gabs faijtas mit poulet/shrimps, das war extrem lecker! wir gehen sicher noch ein weiteres mal dahin, doch vorher werde ich sicher wieder ein paar stunden trainieren müssen um die kalorien zu verbrennen...

R: 45' 16km

 

   

 

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.: Tag 12

zügige phasen
nach dem gestrigen regen-ruhetag gings heute morgen gleich weiter mit regen. doch ich erwischte um 10.00 uhr eine trockene stunde für ein lauftraining. alleine gings im zügigen tempo in den sabino canyon, auf dem weg zurück erhöhte ich das tempo zwischen den ampeln auf der geraden strecke nach hause. es lief ordentlich, bin ganz zufrieden, wie's mit dem laufen momentan läuft. nach ankunft zuhause gings mit regen weiter, doch zum glück nur bis kurz nach mittag. danach kam die sonne, die strassen waren trocken und einem angenehmen, aber mit 13°C kühlen radtraining nichts mehr im wege. ein paar zügigen phasen baute ich da ein. am ende der fahrt bekamen eli und ich noch unser zweites "asshole" zu hören von einem netten autofahrer. ansonsten nichts neues aus tucson...

L: 1°00' zügig, davon 7' schnell am schluss sabino canyon
R: 3°19' 104km freeman-oldspanishtrail-freeman zurück

 

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.: Tag 13

2x saguaro park
der morgen füllte ich mit einem 1.5h longjog mit den beiden frauen im saguaro national park. das gemeinsame training mit den frauen gefällt mir, so neige ich nicht dazu, in jedem lauftraining zügig bis schnell unterwegs zu sein. zudem macht es mehr spass, gemeinsam auf den tollen trails unterwegs zu sein. da corinne das mietvelo für eine ganze woche gebucht hat, ging ich am nachmittag mal mit ihr auf eine fahrt. wir steuerten direkt den cactus forest loop (5$ gebühr..) an, dies ist eine super geteerte, 8 milen lange einbahnstrasse im saguaro national park. wir hatten nur gerade ein auto unterwegs gesehen, konnten somit unbeschwert die tollen panoramablicke über die ganze region von tucson geniessen. wirklich eine coole runde, mit dem rad in diesem kakteen wald herumzufahren. am abend gings spontan erneut zum mexikaner, wir sind bereits bekannte gesichter für die kellner. sie werden bis zur abreise sicher nochmals das vergnügen mit uns vieren haben...

L: 1°27' saguaro national park
R: 2°55' 79km freeman road / cactus forest loop

 

   

 

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.: Tag 14

kakteen, steppe und berge
heute stand nur ein velotraining auf dem programm, dafür ein langes. wir sind beim saguaro national park, umgeben von vielen kakteen, gestartet und via vail in richtung green valley gefahren, vorbei an kilometerlangen pecan-nussbaum-plantagen. danach gings immer weiter hoch in richtung madera canyon. die landschaft änderte sich wiederum. nun fuhren wir durch eine steppenartige gegend. hohes braunes gras, sträucher/stauden und keine kakteen mehr. ich fühlte mich gleich so, als wäre ich in kenia unterwegs... . umso mehr höhenmeter wir kurbelten, desto näher kamen wir in richtung wald und dem gebirge. angekommen im madera canyon sah es wieder richtig europäisch aus. tannen, bergbach, steine und berge mit schnee in sichtweite. die strasse wurde immer steiler und schmaler, am schluss sicherlich gegen 15% steil. dort gabs dann ein paar kleine, romantische holzhäuschen an der strasse. oben auf 1800müm war dann schluss mit der strasse, von dort gabs dafür einen tollen blick auf den mt.wrightson. danach gings auf gleichem wege wieder zurück zum auto, wobei ich aber noch den cactus forest loop anhängte und so knapp über 180km kam. es lief gut bis sogar sehr gut, der wattschnitt mit 206watt über 6h ist nicht übel fürs erste trainingslager...

R: 6°07' 182km madera canyon

 

   

 

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.: Tag 15

lockerer tag
das lauftraining am morgen am broadway trailhead lief anfangs recht harzig, doch nach 15min gings immer besser. hängte mich dann bei einer tempoeinheit über 10min den frauen an und staunte nicht schlecht, da a) die frauen ganz schnell unterwegs waren und b) ich mich laufmässig ganz gut fühlte trotz dem 6-stünder am vortag. die velofahrt am nachmittag absolvierte ich wie schon mal mit meiner freundin. wir fuhren den cactus forest loop und ein paar milen vom old spanish trail ab, ehe sie das mietrennvelo zurückgeben musste. nach einem nachtessen gings dann zur tucson mall, wir hatten allerdings gerademal 1h fürs shoppen zeit. naja, meine kauflaune hielt sich dementsprechend in grenzen... . morgen steht der letzte trainingstag auf dem programm, somit das letzte mal die laufschuhe schnüren und in den sattel schwingen, bevors wieder in die kalte schweiz geht...

L: 50' mit 10' zügig saguaro national park
R: 2°08' 57km cactus forest loop / old spanish trail

 

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.: Tag 16

doch noch auf dem mt.lemmon!
letzter trainingstag und ein prachtswetter hatten wir... . am morgen gings zuerst mal mit den frauen in richtung sabino canyon, die eint oder andere muskelfaser an den beinen spürte ich schon etwas mehr, obwohl es nach 15' immer geschmeidiger lief. die letzten 10' nach hause zog ich das tempo einwenig an. nachher stand dann ein erneuter versuch an, ganz nach oben auf den mt.lemmon zu fahren. diesmal waren wir mit wesentlich wärmeren kleider aufmunitioniert. aber eben, zuerst kurbelten wir in kurz-kurz montur bei 25°C mal los. es hatte praktisch keinen verkehr, was die passfahrt durchaus angenehm machte. bei der mile-marke 18 mussten wir dann vom sommer-tenue ins eher winterliche tenue wechseln. windjacke, beinlinge und handschuhe waren nötig, als wir die ersten schneebedeckten waldstücke passierten. weiter oben wurde es immer winterlicher und auch die temperaturen waren mit 5°C ziemlich frisch. nach 25milen (=40km!) nonstop-aufstieg waren wir endlich ganz oben auf 2700müm! die aussichten sind spektakulär, man steht praktisch im schnee und kann runter auf die wüste schauen. absolut kein vergleich zu den alpen, ganz anders. so auch die passstrasse, welche auch zum runterfahren ziemlich anstrengend ist, da die steigung eher mässig ist und man immer treten muss, damit man mit gutem tempo runterbrausen kann. gerade noch so vor sonnenuntergang waren wir wieder zuhause, heute passte einfach alles! nachher gings ans packen, aber das bin ich mir gewohnt und konnte dies deshalb in windeseile hinter mich bringen... . ach ja, ins 'el charro' gingen wir auch nochmals, war wiederum seeehr lecker;-)

L: 1°02' mit 10' zügig am schluss sabino canyon
R: 4°24' 120km mt.lemmon bis summerhaven

 

 

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.: Tag 17 + 18

problemlose rückreise
morgens um 04.45 uhr am samstag stand die erste etappe auf dem programm. mit dem mietwagen gings die 180km nach phoenix zum flughafen. dort konnte ich mein velo wiederum gebührenfrei einchecken, eli musste allerdings 100$ berappen, man muss halt einwenig glück haben... . nun gings auf die 2. etappe, von phoenix nach washington. der flug war unruhig, von der sonne in arizona gings in den regen an die ostküste. die längste etappe folgte dann mit dem nachtflug von washington nach zürich. ich konnte nie richtig schlafen, obwohl das flugzeug äusserst grosszügige plätze hatte..., naja, auch diese 7.5h gingen irgendwie vorbei. die letzte etappe war dann natürlich die angenehmste, vom flughafen nach hause (ankunft 09.30 uhr sonntag), wobei das auspacken/einordnen immer ziemlich viel zeit frisst, bevor alles wieder so ist wie es sein soll...

 


   
       
   
         
   
    © 2003 Jonas Baumann
RiesenGrossenDank an LukasBaumann!