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| rennbericht 'berner rundfahrt (A)' | ||||||||||||||||||||||
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drei rennstunden mehr den tag drauf vom offenen rennen nahm ich am amateur-rennen teil. diesmal galt es, vier runden über eine gesamtdistanz von 112 km zurückzulegen. während rund drei runden fuhr ich zum teil am limit, die letzte runde kurbelte ich dann sozusagen im gruppetto etwas gemächliger ab. huch, nach 4.5h schlaf klingelte der wecker schon um 4.30 uhr. erst einmal wollte ich schauen, ob ich wirklich die erneute anreise nach lyss in angriff nehmen wollte. nach rund 20 min überlegen oder eher liegen im bett raffte ich mich auf. kurz etwas reis in die mikrowelle, rad säubern und die sieben sachen packen. dann gings los,- in strömendem regen. konnte nicht einmal 120 km/h fahren. also ich rede natürlich vom auto auf der autobahn :-) aber auf der radstrecke war's nicht viel besser. das nachmelden ging diesmal ohne probleme, auch die tageslizenz war schnell ausgefüllt. um 7.15 uhr starteten wir dann. es ging richtig heftig los, schon am ersten hügel bröckelte es lichterloh. auch die velos bröckelten ab und zu. denn in der ersten runde gabs wieder alle 5min einen von der strasse aufzukratzen. beim ersten mal am hungerberg fuhr ich als letzter rein. diesmal gings allerdings nicht so gut mit 'nach vorne fahren' wie gestern. denn die ganze strassenbreite war 'verstopft'. auf dem bergpreis sah ich leider, dass sich das feld in gruppen aufgeteilt hatte. unsere gruppe war vielleicht so 200m hinter dem - in die länge gezogenen - hauptfeld. wir waren vielleicht so 4 stück, die vollgas gaben. aber wir kamen nicht näher. erst dann schon auf der zweiten runde konnten wir den anschluss wieder herstellen. zweites mal hungerberg. wieder das gleiche wie zuvor. nur mit dem schlechten ausgang, dass unsere gruppe das feld nie mehr erreichen sollte. zwar fuhren wir recht anständig, aber bei der zieldurchfahrt zur letzten runde betrug unser rückstand knapp 5 min. da war also nichts mehr zu machen. ich war auch schon müde, die anderen wahrscheinlich auch. so legten wir die letzte runde etwas gemächtliger ab. im ziel hatten wir dann dementsprechend einen zeitrückstand zum sieger von 11min. meine gruppe sprintete dann auf der zielgeraden wie es noch um preisgeld ginge. aber was soll's. so gabs für mich dann am schluss den 102. rang. war zwar fast letzter, aber dafür 3 rennstunden mehr in den beinen. und das zählt für mich... fazit: naja. also kräftemässig würde ich mir erlauben zu sagen, dass ich rangmässig etwas besseres verdient hätte. aber, sage das wahrscheinlich schon zum x-ten mal, meine sicherheit liegt mir bei meiner fahrweise mehr am herzen als 40. ränge besser klassiert zu sein. dieses handicap nehme ich halt nun in kauf. aber ansonsten war's trotz all dem ein guter anlass für schnelle kilometer. resultate: >>>
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| © 2003 Jonas Baumann RiesenGrossenDank an LukasBaumann! |
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