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'gemütlicher' einstieg

kurzentschlossen nahm ich am frühlingsrennen in hindelbank teil. das rennen führte mit fünf runden über 80 km. das tempo war nicht sehr hoch, aber den typischen handharmonika-effekt gabs fast nach jeder kurve. schlussendlich kam ich im feld an,- aber alles andere als abgekämpft. doch als einstieg zur härteren saisonvorbereitung wars genau richtig.

für 12.- nahm ich um 14.00 uhr in hindelbank am rennen teil. meldete mich als amateur an, obwohl ich keine lizenz mehr gelöst habe. dafür konnte ich so über die längste distanz an den start gehen. es galt, fünf runden à 16 km in coupiertem gelände zu absolvieren. das wetter war perfekt, trocken und vielleicht so ca. 15°C. mein ziel war eigentlich, einfach schnelle 80 km abzustrampeln. doch schon am anfang wurde nicht richtig tempo gemacht. zweimal probierte ich, einwenig schwung in die sache zu bringen. attackierte deswegen nicht wirklich, sondern fuhr einfach recht zügig vorbei, so dass alle gleich mitziehen konnten. half aber nicht wirklich. ich liess mich wieder an den schluss des kleinen feldes zurückfallen, um möglichen stürzen und gedrängen auszuweichen. zu hinterst ist es dann aber nach jeder kurve ziemlich heftig. das hies immer, mit maximaler kraft aus den kurven herauszubeschleunigen. aber nach 300 meter musste man schon fast bremsen. so liefs fast das ganze rennen. am schluss probierte ich keinen ausreissversuch mehr. denn jeder wurde gestellt und so lief alles auf einen massensprint hin. kraftmässig hätte ich sicher auch vorne mitsprinten können, doch so wie das finale jeweils abläuft, vergeht mir die lust schnell. die letzten meter sahen etwa so aus: eine abfahrt auf einer hauptstrasse. tempo ca. 65-70 km/h. beide spuren wurden ausgenützt. dann kommt ein verkehrskreisel. wir müssen rechts (also 90°) abbiegen in ein autobreites (!!) strässchen (ca. 400 meter lang), welches ansteigend ins ziel führt. so kommt also das feld doppelspurig in richtung kreisel. alle möchten natürlich zuvorderst sein, klar. und dann muss also der ganze haufen ins strässchen hineingepfercht werden (sturzgefahr sehr gross, muss ja nicht genauer erläutert werden!). ich habe immer bedenken, dass das ohne 'trouble' geht. ich bin dann als letzter abgebogen. so habe ich zwar keine chance mehr auf einen guten rang, dafür musste mich niemand von der strasse kratzen... . auf der ansteigenden zielgeraden konnte ich zwar noch ein paar plätze gut machen, aber ich fuhr ja nicht auf rang.

fazit: war eher ein mittelschnelles training als ein wettkampf. aber für den einstieg in die vorwettkampfsaison trotzdem genau richtig. ich hatte erst ab km 60 wirklich gute beine, von mir aus hätte es gerne über die doppelte distanz gehen können.

resultate: >>>

 

material_daten

laufräder: hinten und vorne campa eurus
   
lenker: normal, ohne aerolenker
   
übersetzung: 39/53, 29/13
   
wetter: bedeckt / heiter 15°C

 

 

 

   
       
   
    trainingsgemeinschaft CPC     
   
    © 2003 Jonas Baumann
RiesenGrossenDank an LukasBaumann!