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'joni, der pistenschreck'

am mittoch die ersten mtb-schuhe erhalten, am donnerstag zum ersten mal auf dem bike unsere waldwege gefahren und dann am samstag gleich zum ersten mal an zu einem mtb-duathlon gestartet. auf der bikestrecke bin ich fast mehr gelaufen als gefahren, aber ich habs ohne sturz überlebt. der rang und die zeit waren reine nebensache, eher hauptsache gesund im ziel,- und das war nicht mal so einfach für mich...

mit dem powerman austria hab ich meine hauptsaison beendet und benötige dringend einwenig ruhezeit für eine gute regeneration der vergangenen, recht anstrengenden wochen. doch marco burri hat mich überredet, respektive davon überzeugt, an seinem heimrennen teilzunehmen. die kräfte haben mir schon unter der woche gefehlt, um überhaupt ein anständiges training zu absolvieren. so war natürlich an eine gute leistung eh nicht zu denken. na gut, probieren geht über studieren, sollte es doch der letzte wettkampf in den nächsten wochen sein.

materialmässig durfte ich das bike von luki ausleihen. wusste aber sogar nicht mal, wieviele man die reifen aufpumpen muss. in der wechselzone wurde ich dann auch angesprochen, dass ich da mit meinem hinterreifen (gemeint ist das profil) keine guten karten hätte für den schlammigen kurs. das wurde mir dann schon mehr klar, als ich da einen spitzenfahrer beobachten konnte, der sich zwischen den vier verschiedenen hinterradreifen (die ihm seine betreuerin zur auswahl anbot) nicht entscheiden konnte. tja, marco hat mir ja aber versichert, dass dafür der kurs nicht schwer sei:-) am start waren neben den guten mtb-duathleten auch andere namhafte anwesend, so zb. grütter und riesen. dann wurden wir also auf die ersten 5.2km geschickt. meine beine waren schon nur nach 500m richtig schwer, verlor aber gar nicht so viel zeit auf meine 'mitkonkurrenten'. auf dem bike gings dann auf die für mich unbekannte strecke. zu fahren waren 3 runden, immer den berg rauf und danach wieder runter zum start/ziel-gelände. der aufstieg kriegte ich noch anständig hin. aber dann kam der joni ordentlich ins schwitzen. puh, da gings ziemlich steil runter. zu steil für mich. also setzte ich mich runter vom ungewohnten gefährt. in der ersten runde war ich fast mehr zu fuss unterwegs als auf dem bike. für mich waren das so total neue fahreigenschaften, wenn der stuhl unten dran hin und her schleift durch den schlammigen untergrund. in den abfahrten ruften sie immer von hinten: "achtung rechts". ich ging somit einwenig zur seite und so preschten dann die 'irren' vorbei. ich wollte mich einfach nie hinlegen, darauf hatte ich echt keinen bock. ich gebe es zu, ich war es wahrscheinlich nicht mal gegenüber dem bike von luki würdig, da so unsicher die strecke abzutuckern. ich kam mir vor wie 'futzi der pistenschreck', einfach die zeitlupenversion...:-) nach den abenteuerlichen bikerunden gings dann nochmals auf die 5.2km zu fuss. für meine gesundheit brachte ich die eher in schonendem tempo zu ende. im ziel war die körper- und bikepflege wegen des dreckes noch nie so wichtig bisher wie nach diesem rennen.

fazit: ich hab 'alt' ausgesehen, richtig 'alt'! für mich sind das die totalen freaks. klar, mir fehlt es natürlich an sicherheit für das gelände und das gefährt, bin ja sonst auf der strasse sicher kein langsamer abfahrer. es hat aber trotzdem mal spass gemacht, mein gewohntes somec auszuwechseln mit einem bike. aber ich glaube, es wird in zukunft seltensheitwert haben...

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    © 2003 Jonas Baumann
RiesenGrossenDank an LukasBaumann!