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| rennbericht 'spiezathlon, swiss-cup' | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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einen tick zu 'langdistanzler' das kurze swiss-cup-rennen in spiez war nun mein erstes dieser serie in diesen jahr. die zu favorisierenden athleten waren allesamt am start, garniert wurde das ganze sogar von benny vansteelant. die müdigkeit von ecublens war weg, aber ich war auf eine solche sprintdistanz dann schlussendlich doch einen zacken zu 'langsam'. ich trumpfte weder auf, noch fiel ich ab. der 7. rang ist in meiner momentanen situation akzeptabel und gut. die zahlreichen ruhetag nach ecublens lohnten sich. ich fühle mich wieder gut, zwar nicht super gut, aber ganz anständig fit. so auch während und nach den kurzen trainings auf dem rad und im laufen am freitag nachmittag. doch am abend zwickte es mir ungeheuerlich an den aduktoren. keine ahnung warum, aber mein körper spielte fast verrückt. plötzlich hatte ich keine kraft mehr und sogar meine arme, beine und rücken fingen an zu 'schmerzen',- puh, was ist denn jetzt los? am samstag morgen hatte ich zum glück nur noch das problem von empfindlichen aduktoren, somit doch irgendwie starttauglich! das starterfeld war wieder swiss-cup-typisch vorne gut besetzt. neben den üblichen favoriten wie senn, sutz, wenk, luki gesellte sich noch benny vansteelant hinzu, der sich am sonntag dann noch die neue powerman-zofingen-radstrecke angesehen hat. der weltmeister bei seiner akribischen vorbereitung für zofingen halt... . startzeit war 08.40 uhr, zum glück, denn so früh morgens war recht angenehm mit den 22°C. nach dem start lief ich dann markus häner nach. er geht die startläufe immer sehr gut an, nicht zu schnell, nicht zu langsam. so war es dann auch, die kurzen steigung zu beginn kam ich gut mit. erst auf der abwärts-stück zum see runter machte mir mein aduktoren-problem einwenig sorgen. bei jedem auftreten des rechten fusses schmerzten sie, wusste somit nicht, ob ich überhaupt fertig laufen könnte. aber dann dem see entlang zurück, häner war weg und urs dellsberger inzwischen auch vorbei gezogen, gings wieder besser und konnte eigentlich beschwerdefrei weiterlaufen. auf dem 8. rang schwang ich mich dann aufs rad. markus schnappte ich mir dann gleich nach der rampe hoch zum dorf spiez, luki war vorne schon zu sehen. nach 6km kam dann urs von hinten angeschossen, wo wir dann gleich zu luki aufschliessen konnten. wir fuhren anständig, aber ich wollte diesmal nicht nur auf 'leistung' fahren, sondern auch etwas taktisch. ich hätte wohl schon schneller fahren können, aber die anderen wären sicher gleich 'mitgefahren'. so belies ich es und probierte, kräfte zu sparen, um einerseits auf dem 2. lauf keinen von hinten aufschliessen zu lassen und andererseit natürlich vielleicht noch urs oder luki etwas zu quälen. so kamen wir dann zu dritt zurück in die wechselzone, im kampf um rang 5. die anderen wechselten schneller, urs ging schon zu beginn forsch an. luki konnte ich folgen auf den ersten metern, kurz vor dem höchsten punkt der steigung konnte ich dann an ihm vorbeiziehen. er blieb natürlich dran. urs und stephan wenk waren vorne zwar noch zu sehen, aber haben später noch einen zacken zugelegt. so kämpften luki und ich halt noch um rang 6. ich fühlte mich wirklich nicht schlecht, konnte problemlos laufen. erst auf dem seeweg zurück richtung ziel, rund 2km vor dem ziel, überholte luki mich und forcierte ganz wenig. das 'wenig' war schon zu viel für mich. ich hätte mein angeschlagenes tempo wohl noch 10km durchgehalten, aber diesen zacken schneller geht bei mir im moment einfach nicht. entweder kann ich mich nicht richtig quälen (stimmt wahrscheinlich sicher auch einwenig...) oder ich bin einfach zu langsam geworden als 'langdistanzler'... . jedenfalls kam es dann doch nicht zum brüdersprint auf der zielgeraden, sondern zu sogenannten 15sec respektsabstand:-) naja, so wurde es dann halt rang 7. auch nicht schlecht, konnte ich doch die konkurrenz hinter mir in schach halten.
fazit: eines bin ich mir sicher, dass ich im moment einfach nicht der mann für die schnellen kurzen sachen bin. weder habe ich solche sachen trainiert noch bin ich im kopf bereit, mich bei diesem rennen zu quälen. vielleicht liegt es auch daran, dass nun ecublens und spiez für mich nicht 'wichtig' waren und ich somit gar nicht wirklich bereit war, meine letzten körner zu verschiessen. jedenfalls konnte ich sogar nach dem rennen noch zuerst 0.75h ausfahren auf dem rad, wo ich mich nachher sogar entschloss, von spiez über die grosse scheidegg und den brünig nach kriens zu fahren. das waren dann weitere 4.5h auf dem rad. ein tagespensum von über 6h, irgendwie 'balabala', aber dafür hatte ich einen tollen blick auf eiger, mönch und jungfrau...
resultate: >>>
photo_s.b. (ein merci an dich!)
around_renndaten
SRM_daten
alle daten ohne wechselzone (schieben usw.), nur reine fahrdaten auf dem rad!
Diagramm I: 2-D Diagramm. Leistungskurve über die ganze Radstrecke.
Diagramm II: 2-D Diagramm. Leistungsverteilung in min über die gesamte Strecke/Fahrzeit.
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| © 2003 Jonas Baumann RiesenGrossenDank an LukasBaumann! |
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